Seit über drei Jahrzehnten gehört „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ zu den konstantesten TV-Erfolgen Deutschlands – und einige Gesichter sind längst untrennbar mit der Serie verbunden. Während viele Rollen kamen und gingen, haben bestimmte Darsteller eine beeindruckende Langzeitreise im Kolle-Kiez hingelegt.

Wolfgang Bahro ist DAS GZSZ-Urgestein schlechthin

Schauspieler Wolfgang Bahro (65) stieß 1993 zur Produktion und übernahm ab Folge 185 die Rolle des intriganten Anwalts Jo Gerner. Obwohl er nicht von Beginn an dabei war, ist er heute aus dem Cast nicht mehr wegzudenken.

In seiner Anfangszeit stand er unter anderem mit seinen damaligen Kollegen Frank-Thomas Mende (76) und Hans Christiani (74) vor der Kamera. Bahros Figur entwickelte sich über die Jahre vom reinen Bösewicht zu einer vielschichtigen Persönlichkeit mit familiären Konflikten und beruflichen Machtspielen, was seinen Kultstatus weiter gefestigt hat.

Anne Menden und Jörn Schlönvoigt als Geschwister-Duo

Im Jahr 2004 kamen Schauspielerin Anne Menden (40) und Schauspieler Jörn Schlönvoigt (39) als Geschwisterpaar Emily und Philip Höfer in die Daily-Soap. Aus der jungen Anne Menden ist eine sehr starke Frau geworden, deren Rolle Emily zahlreiche Höhen und Tiefen durchlebt hat.

Auch Jörn Schlönvoigt legte eine bemerkenswerte Entwicklung hin: Aus dem anfangs eher unbeholfen wirkenden Philip wurde ein charmanter Serienarzt, der mit seinen blauen Augen viele Fans begeistert und zu den beliebtesten männlichen Figuren zählt.

Felix von Jascheroff und Ulrike Frank kehrten immer wieder zurück

Schauspieler Felix von Jascheroff (43) feierte 2001 sein Debüt als John Bachmann. 2014 verließ seine Figur gemeinsam mit Serien-Ehefrau Pia Koch die Stadt Richtung Costa Rica. Johns spätere Rückkehr wurde von Fans gefeiert, denn seine Geschichte rund um Familie, Liebe und berufliche Neuanfänge gehört zu den zentralen Erzählsträngen.

Schauspielerin Ulrike Frank (57) erschien erstmals 2002 als Katrin Flemming. Zunächst nur als Nebenrolle geplant, verließ sie das Format 2003 wieder. Doch die Resonanz des Publikums war so positiv, dass Katrin 2004 als Hauptfigur zurückkam und bis heute ein fester Bestandteil des Ensembles ist – als starke, komplexe Frau mit Ecken und Kanten.