Achtung Spoiler!

„Grey's Anatomy“: „Meredith“ riskiert ihr Leben

Ellen Pompeo in „Grey's Anatomy“

„Grey's Anatomy“ verabschiedete sich in den USA vorerst in die Winterpause. Die letzte Folge vor der Pause war dabei sehr emotional. „Meredith“ kämpft noch immer mit dem Virus und riskiert dabei sogar ihr Leben. Achtung, Spoiler!

„Grey's Anatomy“ beschäftigte sich diese Woche in den USA mit mehreren Handlungssträngen, die aber alle ein gemeinsames Element ansprachen - die überwältigenden Auswirkungen, welche die Coronavirus-Krise auf Patienten und Ärzte gleichermaßen hat.

Das Winterfinale mit dem Titel „Keine Zeit zum Verzweifeln“ zeigt, wie das „Grey Sloan Memorial Hospital“ mit COVID-19-Patienten überschwemmt wird, was dazu führt, dass sich die Cafeteria des Krankenhauses über Nacht in ein Zentrum für COVID-Patienten verwandelt.

„Grey's Anatomy“: „Meredith“ erwacht aus dem Koma

In der Zwischenzeit ist „Meredith“ (Ellen Pompeo), die in Lebensgefahr schwebte, endlich aus ihrem Koma erwacht - eine Nachricht, die „Maggie“ (Kelly McCreary) in Hochstimmung versetzt. Sie ruft ihren Freund „Winston“ (Anthony Hill) an, um ihm die Neuigkeiten mitzuteilen und erzählt sogar einem Coronavirus-Patienten, dass ihre Schwester wieder bei Bewusstsein sei.

„Bailey“ (Chandra Wilson) erholt sich währenddessen immer noch von dem unerwarteten Verlust, den sie in der letzten Folge erlebt hat und will sich nicht in das Kreuzfeuer des Coronavirus begeben, da sie nicht möchte, dass ihre Kinder sowohl eine Mutter als auch eine Großmutter verlieren.

Zudem scheint „Meredith“ wieder auf dem Weg der Besserung zu sein, da sie nun wieder wach ist und sich nach dem Befinden ihrer Patienten erkundigt. Sie und „Koracick“ (Greg Germann) haben für einen kurzen Moment Körperkontakt und scherzen darüber, dass sie von Ärzten zu Coronavirus-Patienten geworden seien.

Im weiteren Verlauf der Episode haben „Maggie“ und „Amelia“ (Caterina Scorsone) ein emotionales Gespräch, in dem „Maggie“ die Übersexualisierung von schwarzen Frauen und Mädchen anspricht. Sie spricht darüber, wie dieses Problem ständig übersehen wird und weist darauf hin, dass man die Pandemie noch viel ernster nehmen würde, wenn COVID-19 unverhältnismäßig viele Weiße getroffen hätte, so wie es derzeit Schwarze trifft.

Emotionales Gespräch zwischen „Bailey“ und „DeLuca“

„Bailey“ und „DeLuca“ (Giacomo Gianniotti) führen ein ernsthaftes, aber auch emotionales Gespräch miteinander. So erzählt ihm die Ärztin, dass sie seinen Rat, zu gehen und in ein Kissen zu schreien, befolgt hat, um mit dem Tod ihrer Mutter fertig zu werden.

„DeLuca“ sagt ihr daraufhin, dass es verschiedene Arten gibt, um einem geliebten Menschen zu gedenken. „Bailey“ drückt ihren Dank aus und berichtet „DeLuca“ zudem, wie stolz sie ist, zu sehen, wie er sich um seine eigene psychische Gesundheit kümmert, da er sicherstellt, dass er Medikamente nimmt, gut ausgeruht ist und Grenzen für sich selbst setzt.

Währenddessen hört „Meredith“, wie ein Code-Blau-Alarm ausgelöst wird und macht sich Sorgen um einen Patienten. Sie beschließt, ihre Quarantäne-Bettruhe zu verlassen, um zu helfen - sehr zur Sorge der anderen anwesenden Ärzte. Unmittelbar danach bricht Meredith jedoch zusammen. Ihr Zustand verschlechtert sich nach ihrer mutigen Tat rapide.

Die Folge endet damit, dass „Meredith“ an ein Beatmungsgerät angeschlossen wird und COVID-19 sie in die Bewusstlosigkeit zurückversetzt - und an den Strand, den sie in ihren Gedanken besucht hat.

Es wird noch eine Weile dauern, bis die Fans herausfinden, ob „Meredith“ durchkommt und wer sie als Nächstes besuchen wird, denn „Grey's Anatomy“ geht bis zum 4. März in den USA in die Winterpause. Ein deutscher Starttermin für Staffel 17 ist noch nicht bekannt.

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