• „Bares für Rares“-Kandidaten sind optimistisch 
  • Das Bild ist kein Original
  • Verkäufer dürfen nicht in den Händlerraum

Bei „Bares für Rares“ tauchen hin und wieder aus dem Keller der Kandidaten wertvolle Schätze auf, darauf hoffen auch die Freunde Thomas Steigleder und Dr. Thomas Arenz aus Düsseldorf. Diese geben sich bei „Bares für Rares“ optimistisch, was den Verkauf ihres Bildes angeht.

„Bares für Rares“: Verkäufer bauen auf Verhandlungs-Strategien 

Ich glaube, da werden wir heute einen guten Preis erzielen“, meint „Bares für Rares“-Kandidat Thomas Steigleder. Dieser hofft auf die gemeinsamen Verhandlungs-Strategien und tadelt seinen Freund, weil dieser erwähnte, dass das Bild beschädigt, ist: „das darfst du nie sagen“.

Doch dem Experten Colmar Schulte-Goltz (49) entgeht sowieso keine Kleinigkeit. Dieser studierte Kunstgeschichte und klassische Archäologie, um mit seinem geschulten Auge genau solche Beschädigungen zu erkennen.

Das „Bares für Rares“-Bild ist von einem berühmten Künstler

Das „Bares für Rares“-Objekt ist von Dr. Thomas Arenz' Vater, welches in dessen Arztpraxis hing und seit den 1980er Jahren im Keller der Familie lag. Anfang des Jahres entdeckte er das Gemälde wieder und dachte sich „das wäre doch mal was Richtiges, um ‚Bares für Rares‘ kennenzulernen.“ 

Bei dem Bild handelt es sich um eine Arbeit auf Papier von dem berühmten Künstler Emil Orlik. Dieser war bekannt für seine Druckgrafiken. Anfang des 20. Jahrhunderts schuf der Künstler viele dieser Art und unternahm eine Menge Reisen.

Das Bild der Freunde zeigt eine dieser Reisen von Emil Orlik. Colmar Schulte-Goltz muss leider feststellen, dass es sich um einen Kunstdruck nach der Originalradierung handelt und Emil Orlik habe diesen Abzug nie gesehen.

„Bares für Rares“: Horst Lichter muss Verkäufer nach Hause schicken 

Also ein Poster“, wie „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter (60) anmerkt. Somit ist das Objekt nicht viel wert. Horst muss die beiden Freunde wieder nachhause schicken. „Ich gehöre ja zum Kreis Düsseldorf, schon ewig. Deswegen leide ich mit euch“, muss der Moderator die beiden schweren Herzens verabschieden.

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Wäre das Bild ein Original gewesen, hätten die Verkäufer mit 300-600 Euro rechnen können. Doch die Düsseldorfer geben sich wacker und die Enttäuschung ist nicht allzu groß. Denn der Wunsch „Bares für Rares“ kennenzulernen, wurde den beiden erfüllt und vielleicht dürfen sie mit der nächsten Rarität auch einmal in den Händlerraum.