Sie erobert Zuschauer-Herzen

Dschungelshow: Heftiges Thema - Djamila spricht über ihre Zeit in der DDR

Dschungelshow-Kandidaten Xenia von Sachsen, Djamila Rowe und Filip Pavlovic

In der großen Dschungelshow überrascht Djamila Rowe alle mit ihrer sympathischen Art. In der Show am Montag sprach sie über ihre Zeit in der DDR und berührte damit nicht nur ihre Tiny-House-Mitbewohner, sondern auch die Zuschauer.

Damit haben wohl die wenigsten gerechnet: Das ehemalige „Luder“ Djamila Rowe (53) erobert in der RTL-Dschungelshow gerade sämtliche Zuschauerherzen. Mit einem tragischen Schicksal berührte Djamila am Montagabend viele vor den TV-Bildschirmen und widerlegte damit alle Vorurteile, die man gegen die Berlinerin haben könnte.

Djamila Rowe spricht über schlimmes Schicksal in der DDR

Djamila Rowe fällt mit ihren gemachten Brüsten und aufgespritzten Lippen auf. Doch hinter den ganzen Beauty-OPs steckt eine ziemlich verletzliche Seite. Während Djamila bei ihrem Einzug noch über Bastian Yotta herzog, sprach sie in der Show am Montag offen über ihre schwere Kindheit in der DDR.

Ich war vier Jahre lang weggesperrt“, so Djamila. „Die Stasi hat mich einkassiert und weggesperrt von einem auf den anderen Tag.“ Weil ihre Mutter damals aus der DDR geflohen sei, wurde Djamila als „Kind eines Staatsfeindes“ angesehen und erst in ein Kinderheim und dann in einen Jugendwerkhof geschickt.

Mit 14 Jahren musste sie im Dreischichtsystem arbeiten und noch schlimmere Strapazen über sich ergehen lassen: „Außerdem haben sie dir die Haare abrasiert als Strafe. Das war an der Tagesordnung. Alles, was man sich vorstellen kann, wurde gemacht, um den Willen zu brechen und jemanden zu demütigen.“ Während andere Kinder in ihrem Alter sich gerade zum ersten Mal verliebten und Zeit mit Freunden verbrachten, war Djamila eingesperrt.

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Für den Reality-Star sind die Erlebnisse noch immer präsent: „Ich vergesse das nie. Ich träume heute noch davon. Das sind dunkle Dämonen, die einem erscheinen.“ Sogar einen Suizid-Versuch habe Djamila unternommen. Vor allem während des Lockdowns kam für die Zweifach-Mutter das Gefühl des Eingesperrt-Seins wieder hoch.

Doch wie Djamila Rowe selbst betonte, habe sie das Erlebte nur noch stärker gemacht: „Ich habe dadurch eine gewisse Stärke erreicht. Ich habe viele Dinge in meinem Leben erlebt und gelernt: Wenn man fällt, dann steht man auch wieder auf.

Mit ihrer Offenheit berührte Djamila nicht nur ihre Tiny-House-Mitbewohner Xenia von Sachsen (34) und Filip Pavlovic (26), auch die Zuschauer feierten ihre Art: „Ich muss sagen, Djamila ist wirklich eine sehr authentische Person. Hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet“, schreibt ein Twitter-User. Ein anderer findet ganz klar: „Ich möchte Djamila im echten Dschungel sehen.“

Auch das gestrige Zuschauer-Voting sprach für Djamila Rowe. Während sie an Tag eins noch auf dem letzten Platz lag, überholte sie am Montagabend ihre beiden Mitstreiter. Ob es Djamila ins Halbfinale schafft, entscheidet sich heute Abend um 22.15 Uhr in der großen Dschungelshow auf RTL und bei TVNOW.