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Deshalb gibt es bei „Grey's Anatomy“ fast keine schockierenden Tode mehr

Vier der Grey's Anatomy Stars aus der 15. Staffel
3. Juni 2020 - 16:03 Uhr / Joya Kamps

Die Erfolgsserie „Grey's Anatomy“ ist bekannt für ihre oft dramatischen und schockierenden Wendungen und Todesfälle. Diese wurden in den letzten Jahren allerdings deutlich weniger. Showrunner Krista Vernoff verrät den Grund dafür.

Mit 16 Staffeln ist „Grey's Anatomy“ wohl eine der erfolgreichsten Krankenhaus-Serien überhaupt. Seit über einem Jahrzehnt wird das Geschehen in und rund um das „Grey Sloan Memorial Hospital“, wie es mittlerweile heißt, im Fernsehen ausgestrahlt. Dabei kam es sehr häufig vor, dass Hauptcharaktere eines plötzlichen und tragischen Serientodes starben.

Krista Vernoff wollte mit „Grey's Anatomy“ andere Richtung einschlagen

Von 2007 bis 2011 war Showrunner Krista Vernoff bei „Grey's Anatomy“ dabei, verließ die Serie dann aber für einige Jahre, bevor sie 2017 wieder zurückkehrte. Nach ihrer Rückkehr wurden die schockierenden Tode in der Show auf einmal weniger. Mit ihrer Übernahme des Spin-offs „Station 19“ ab dessen dritter Staffel wollte Vernoff mit beiden Serien eine andere Richtung einschlagen.

Der „Us Weekly“ verriet Krista Vernoff: „Bei ‚Grey's Anatomy’ habe ich das Gegenteil davon gemacht, was wir bei ‚Station 19’ gemacht haben. Es gab bei ‚Grey's Anatomy’ so viele tragische Todesfälle über so viele Jahre hinweg, dass ich dachte, das Überraschendste, was ich auf Dauer tun kann, ist, keinen zu töten.

„Grey's Anatomys“ schockierende Tode wurden Gewohnheitssache

Ein ums andere Mal [...] erwartet jeder zu jeder Zeit, dass die Person, die in Gefahr ist oder in irgendeiner Weise bedroht wird, sterben wird. Bei ‚Grey's Anatomy’ war jeder so an den schockierenden Tod gewöhnt, dass sie immer danach Ausschau gehalten haben“, erklärte Krista Vernofff weiter.

Deshalb habe Krista gedacht, dass es überraschender sei, wenn sie Spaß und Humor in die Serie mit hinein bringen würde, die seit „Derek Shepherds“ Tod durch einen Unfall ein wenig rar geworden seien. „Dereks“ Verlust war nur einer der herzzerreißenden „Grey's Anatomy“-Serien-Tode, unter denen sowohl die Charaktere als auch die Fans litten.

„Grey's Anatomy“: „Derek Shepherd“ kehrt zurück

Aus diesem Grund denke ich, hat sich ‚Grey's Anatomy’ ein bisschen verändert, seit ich zurückkam“, sinnierte Krista Vernoff. „Viele Charaktere, die jetzt vielleicht schon tot wären, sind noch am Leben“. Für die Zuschauer ist ihre Rückkehr also ein Grund zur Freude, denn nun dürfen sie, wie es scheint, ihre Serien-Lieblinge zumindest fürs Erste behalten.

Aktuell wird die 16. Staffel von „Grey's Anatomy“ auf ProSieben jeden Mittwoch um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

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