• Bei „Bares für Rares“ sorgt eine Tabakdose für Begeisterung
  • Das Objekt ist über 300 Jahre alt 
  • Mit dem Wert hätte die Verkäuferin niemals gerechnet 

In einer alten Folge von „Bares für Rares“ vom 12. Juli 2018 passierte etwas Unglaubliches. Altenpflegerin Natascha Scharschmidt aus Soest brachte eine alte Tabakdose mit in die Sendung von Horst Lichter, die sie von ihren Großeltern geerbt bekam. Schon als Kind war sie fasziniert von dem Objekt, welches ihre Oma und ihr Opa laut eigener Aussage in einer Vitrine aufbewahrten. 

Detlev Kümmel übernahm die Expertise. Er versicherte ihr bereits, dass sie mehr 150 Euro für das wertvolle Stück rechnen könne – das war zuvor ihre genannte Wunschsumme. Im Händlerraum wurde sie überwältigt von der hohen Summe, mit der sie niemals gerechnet hätte. 

„Bares für Rares“: Wertvolle Schnupftabakdose 

„Bares für Rares“-Star Detlev Kümmel hat die Schnupftabakdose genau begutachtet. Dabei handelt es sich um ein modisches Herren-Accessoire, das in dem sehr guten Zustand „ein wunderschönes Objekt“ ist, das ihn schwer beeindruckte. 

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„Bares für Rares“: Alte Tabakdose

Schnell war bei der Begeisterung von „Bares für Rares“-Experte Detlev Kümmel klar: Die kleine Dose ist definitiv mehr wert als nur 150 Euro. Die Freude bei der Verkäuferin hätte daraufhin nicht größer sein können. Doch dass sie tatsächlich mit 4.500 bis 5.000 Euro für die Schnupftabakdose erwarten kann, übertraf definitiv ihre Erwartungen.

Der hohe Wert der alten Schnupftabakdose geht darauf zurück, dass sie mit einem feinen Einhaarpinsel bemalt und aus dem berühmten Meissener Porzellan sowie einer wertvollen Silbermontage einer Augsburger Silberschmiede gefertigt wurde. Detlev Kümmel erklärt weiter, dass das prachtvolle Erbstück vor 1735 gefertigt sein muss. 

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Beflügelt von Detlev Kümmels Einschätzung machte sich Natascha Scharschmidt auf den Weg in den Händlerraum. Die Altenpflegerin wusste dabei noch nicht, wie begehrt die Dose aus Meissener Porzellan bei den „Bares für Rares“-Händlern sein würde. 

Julian Schmitz-Avila startete die Verhandlung mit 2.000 Euro. Mit ihm konkurrierten Walter Lehnertz, Elke Velten, Fabian Kahl und Wolfgang Pauritsch. Am Ende setzte sich Julian Schmitz-Avila durch und kaufte der Verkäuferin die Tabakdose für 4.500 Euro ab – dem Dreißigfachen von dem, was sie ursprünglich haben wollte.

Die Altenpflegerin hätte nicht fröhlicher sein können. Mit 4.500 Euro in der Hand verließ sie den Händlerraum, wo Horst Lichter auf sie wartete. Überglücklich freute sich die Verkäuferin in seinem Arm über die „Bares für Rares“-Rekordsumme