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Prinz Daniel öffnet sich: So schlimm stand es damals um ihn

Prinz Daniel bei der Verleihung des Nobelpreises
17. November 2019 - 11:29 Uhr / Antonia Erdtmann

Zehn Jahre ist es mittlerweile her, dass Prinz Daniel von Schweden eine Nierentransplantation bekam. In einem Interview erzählt er nun, wie schlecht es wirklich um ihn stand und wie sich sein Leben verändert hat.

Prinz Daniel (46), der Ehemann von Prinzessin Victoria von Schweden (42), hatte vor über zehn Jahren schwer mit seiner Niere zu kämpfen. Hätte sein Vater Olle Westling ihm nicht seine Niere gespendet, würde der Prinz wohl heute noch täglich zum Arzt müssen.  

Prinz Daniel öffnete sich in einem Interview mit der schwedischen Moderatorin Jenny Strömstedt mehr denn je. Er erzählte, dass er am Schluss fast täglich zur Dialyse musste, was eine enorme Belastung für seinen Körper war.  

Bevor die Transplantation seiner Niere feststand, musste Victorias Mann drei bis fünf Mal die Woche zur Dialyse. Diese dauerte einige Stunden an, doch Prinz Daniel blieb positiv. „Zum Glück dauerte das Prozedere nur eine überschaubar kurze Zeit“, erzählt er im Interview.  

Prinz Daniel von Schweden hat „ein neues Leben bekommen“ 

Bis zu seiner Nierentransplantation ging es dem Prinzen sehr schlecht. „Ich bin ihm ewig dankbar. An diesem Tag bekam ich ein neues Leben“, so Prinz Daniel über seinen Vater Olle. 

Es ist auf einmal so, als würde man plötzlich wieder die Farben im Leben sehen. Man sieht Farben anstatt nur grau in grau“, versucht Daniel sein Glück in Worte zu fassen.  

Die Familie der Kronprinzessin Victoria von Schweden

Auch Prinzessin Victoria erlebte die schlimme Zeit rund um Daniels Nieren-OP mit. Victoria hatte damals allerdings schon eine Expedition nach Grönland geplant. Auf Prinz Daniels Wunsch trat sie die Reise an, doch gegenüber der „Svensk Damtidning“ erklärte Victoria: „Wenn ich es mir hätte aussuchen können, hätte ich mir einen anderen Termin ausgesucht.“ 

Zwar muss Prinz Daniel weiterhin regelmäßig zum Arzt und jeden Tag Tabletten einnehmen, doch er beklagt sich nicht. Im Interview erzählt er, dass es immer Menschen gibt, denen es schlechter gehe und fordert dazu auf, sich als Organspender zu melden.