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Wie man nach dem Tod eines Serienstars mit der Serie weitergemacht hat

Luke Perry verstarb Anfang März 2019
21. Dezember 2019 - 20:33 Uhr / Kathy Yaruchyk

Serien haben ihr ganz eigenes Universum. Was in der realen Welt passiert, kann jedoch großen Einfluss auf die Serie haben. Der wohl größtmögliche Worst-Case ist der plötzliche Tod eines Darstellers. Wie Serienmacher mit dem Tod von Schauspielern umgingen, erfahrt ihr hier.

Die wohl jüngste Tragödie erschütterte den „Riverdale“-Cast im März dieses Jahres. Luke Perry, Darsteller von „Fred Andrews“, erlitt einen tödlichen Schlaganfall. Die Serie stellte vorerst die Produktion ein. Laut „E! News“ zeigten sich die Produzenten erschüttert.

„Es war ein Schock und so zermürbend, wir mussten erst unsere Emotionen verarbeiten“, erklärten sie dem Magazin. Deshalb verließ seine Rolle kurzerhand die Stadt. Am Anfang der nächsten Staffel wurde ihm eine ganze „Riverdale“-Tribut-Folge gewidmet

Wie man nach dem Tod eines Serienstars in den Serien weitermachte

Die Krebserkrankung von Miguel Ferrer alias „Owen Granger“ wurde in den Plot von „NCIS: LA“ miteingebaut. Nach seinem Tod mussten die Autoren überlegen, wie sie das Ableben des Schauspielers in die Serie einfügen. Zunächst verließ „Granger“ einfach seine Arbeit, erst viel später wagten die Autoren den Schritt und ließen Ferrers Charakter sterben.

Bei den „Sopranos” musste 2000 mit Computertechnik nachgeholfen werden. Man verschaffte Darstellerin Nancy Marchand ein gebührendes Serien-Ende, indem man sie mithilfe von Animationen und altem Szenenmaterial in ihrem Bett friedlich einschlafen ließ.

Tragischer Tod bei „Meine wilden Töchter“

Die Sitcom „Meine wilden Töchter” sollte Anfang 2000 das Leben einer ganz normalen amerikanischen Familie abbilden. Die Serie machte Kaley Cuoco zwar berühmt - Hauptdarsteller war jedoch Familienvater John Ritter.

Als dieser völlig unerwartet 2003 verstarb, griff man sein Ableben in der Serie auf. Die letzte Staffel thematisierte das Trauma einer Familie, wenn ein Elternteil stirbt.