Es ist ein globales Phänomen geworden

„Lupin“-Kritiken: So kommt die Serie bei anderen an

Omar Sy nennt sich selbst oft „Lupin Arsène“

Die Netflix-Serie „Lupin“ wird in Kritiken hochgelobt und die Show hat sich längst zu einem weltweiten Phänomen entwickelt. Die Bewertungen sind positiv, was die spannende Handlung und den charismatischen Auftritt des Hauptdarstellers Omar Sy betrifft.

Die „Lupin“-Kritiken beweisen, dass Netflix erneut eine beliebte und erfolgreiche Serie geschaffen hat. Nur wenige Wochen nach der Veröffentlichung zählt die Show bereits zu den beliebtesten auf der Streaming-Plattform.  

Der Netflix-Erfolg basiert auf einer Reihe populärer französischer Romane von Maurice Leblanc, die die Abenteuer des berüchtigten Verbrechers „Arsène Lupin“ aufzeichnen. 

Während der erste von Leblancs Romanen 1905 veröffentlicht wurde, haben George Kay und François Uzan mit ihrer neuen Netflix-Serie eine zeitgemäße Interpretation der Geschichte geschaffen. Im modernen Paris gelegen, konzentriert sich „Lupin“ auf „Assane Diop“ (Omar Sy) - einen jungen Mann, der sich von Leblancs Romanen inspirieren lässt, um seinen zu Unrecht wegen Diebstahls beschuldigten Vater zu rächen.

Die „Lupin“-Kritiken loben den Sprung in die moderne Welt

Die „Lupin“-Kritiken loben die einzigartige Herangehensweise an die Geschichte. Die Umschreibung in die Moderne gelingt den Serienmachern. Die Zeitung „The Guardian“ beschreibt den Netflix-Hit als „eine erfrischende Variante eines altmodischen Charakters“

„Forbes“ unterstreicht die Bedeutung der Modernität von „Lupin“. Die Zeitschrift erklärt, dass die Show „die bekannte Geschichte des Gentleman-Diebes in der heutigen Gesellschaft platziert und das Fortbestehen rassistischer Vorurteile unterstreicht“.  

Des Weiteren erhält auch das Drehbuch viele positive Rezensionen. „Es hat so viele Drehungen und Wendungen im Laufe der Geschichte“, schreibt „Decider“. „Es ist gut vorstellbar, dass die Schreiber eine Tafel in ihrem Raum hatten, um all die Verbindungen im Überblick zu behalten“, heißt es in der Kritik weiter. 

Die verworrene Handlung sieht „Decider“ jedoch nicht als Nachteil und hält die Serie für „hervorragend beobachtbar“.  

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Der Film „Lupin“ auf Netflix

 

Es ist viel Lob für das Drehbuch in den „Lupin“-Kritiken zu finden

Auch der berühmte Filmkritiker Roger Ebert hat nur positive „Lupin“-Kritiken. Auf seiner Website schreibt er, wie „geduldig und überlegt“ die Serie ist und am Ende „wie ineinandergehende Eisenbahnschienen zusammenfindet“

Ebert zog sogar Vergleiche zwischen der Show und ihrem Protagonisten und sagte, dass der Gentleman-Dieb „Assane“ „so schlau ist wie das Schreiben der Show“.

Ein weiteres Schlüsselelement, das häufig kommentiert wird, ist die Effektivität der Show innerhalb ihres Genres als Krimiserie. Da die Netflix-Serie als Raub-Drama beworben wird, erwarten die Zuschauer natürlich aufregende und spannende Momente. 

Die Zeitung „The Guardian“ sagt in ihren „Lupin“-Kritiken, dass die Show in dieser Abteilung nicht enttäuscht und vergleicht „ihren Schwung“ mit „Ocean's Eleven“ (2001), sowie „die mitreißende Unplausibilität und kulturelle Überlieferung“ mit der von „Das Vermächtnis der Tempelritter“ (2004).  

Hohe Zahlen für „Lupin“ auf Kritiker-Seiten

Auch die „Lupin“-Kritik von „The Young Folks“ empfiehlt die Serie jedem, der an „Diebstahl, Rätseln und einem exzellentem Stück Lebensdrama“ Gefallen findet.

„Lupin“ wurde auch auf allgemein populären Film- und Fernsehwebsites gut aufgenommen. Derzeit liegt es bei einer Bewertung von 7,6/10 auf der Seite „Rotten Tomatoes“ - auf „IMDb“ sieht es ähnlich aus und „Lupin“ kann sich über eine Kritik von 7,7/10 Sternen freuen.

Die Netflix-Zahlen sprechen ebenfalls für sich - „Lupin“ ist auf dem Weg, die neue erfolgreichste Netflix-Serie zu werden. Wem die fünf Folgen der ersten Staffel nicht genug waren, kann sich auf Nachschub freuen.

Netflix bestätigte bereits eine zweite Staffel mit dem „Lupin“-Star Omar Sy (43), die wohl noch in diesem Jahr auf dem Streaming-Portal erscheinen soll.