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„Haus des Geldes“: Darum heißt die Netflix-Serie so

„Haus des Geldes“
29. August 2020 - 15:24 Uhr / Andreas Biller

Sie ist eine der beliebtesten und erfolgreichsten Netflix-Produktionen: Doch warum heißt „Haus des Geldes“ überhaupt so? Wir haben die Antwort.

Warum heißt „Haus des Geldes“ eigentlich so? Der Name der erfolgreichen spanischen Netflix-Produktion ist ziemlich kryptisch, macht aber richtig Sinn! Im Original lautet der Titel „La casa de papel“.

„Haus des Geldes“ ist wahnsinnig erfolgreich

Die Serie „Haus des Geldes“ erzählt in den ersten Staffeln die Geschichte eines spektakulären Überfalls mit Geiselnahme auf die spanische Banknotendruckerei. Dafür rekrutiert einer der Hauptcharaktere, der sich selbst „Der Professor“ nennt, eine Gruppe aus Räubern, die nichts zu verlieren haben. 

Um die vielen komplexen Plot-Twists in die Serie zu bringen, ist eine Menge an Arbeit im Hintergrund nötig, doch es sollte sich lohnen. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, heute gehört „Haus des Geldes“ zu einer der beliebtesten Netflix-Serien überhaupt.

Der Serientitel ist ähnlich durchdacht. Doch was steckt eigentlich hinter dem Namen?

Ted Sarandos, Francisco Ramos, Diego Avalos, Alvaro Morte, Pedro Alonso, Ursula Corbero, Miguel Herran, Jesus Colmenar, Alex Pina, Esther Acebo, Enrique Arce, Jaime Llorente, Hovik Keuchkerian, Najwa Nimri, Darko Peric, Itziar Ituno, Alba Flores Luka Peros, Naia Guz, Rodrigo de la Serna, Mario de la Rosa und Koldo Serra besuchen den roten Teppich für die 3. Staffel von „Haus des Geldes“ von Netflix am 11. Juli 2019 in Madrid, Spanien

Warum heißt „Haus des Geldes“ so?

Also warum heißt „Haus des Geldes“ so? Eine erste Idee war, die Serie „Los desahuciados“ (dt. Die Vertriebenen) zu betiteln, wie der Serienmacher Álex Pina im Juli 2018 in einem Interview mit „Antenna3“ bekanntgab. Ein passender Name, wenn man bedenkt, dass alle Hauptcharaktere Menschen sind, denen ihr Zuhause weggenommen wurde. Als Kriminelle hatten sie keinen Ort, an den sie zurückkehren konnten.

Später wurde diese Idee jedoch umgewandelt. „La Casa de Papel“ (wörtlich „Haus des Papiers“) sollte die spanische Serie nun heißen. Es mag ein bisschen offensichtlich sein, aber die Serie ist nach dem Ort benannt, an dem die spanischen Banknoten hergestellt und gelagert werden.

„Haus des Geldes“ heißt also so, weil es konkret um das Haus geht, in dem Geld hergestellt wird - zumindest in physischer Form. Dabei handelt es sich nicht direkt um den Namen der spanischen Banknotendruckerei, die im Original Fábrica Nacional de Moneda y Timbre heißt. Die Banknotendruckerei in „Haus des Geldes“ ist stark an die Fábrica Nacional de Moneda y Timbre angelehnt.

Wir sind schon gespannt, wie es mit der Netflix-Produktion weitergeht.