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So hat Mette-Marit ihr Leben nach der Diagnose umgestellt

Norwegens Prinzessin Mette-Marit besucht 2019 die Frankfurter Buchmesse 
19. Oktober 2019 - 10:01 Uhr / Katja Papelitzky

Prinzessin Mette-Marit leidet an Lungenfibrose. In einem Interview spricht Norwegens Prinzessin nun über ihre Krankheit und erzählt, was sich seit ihrer Diagnose verändert hat. 

Prinzessin Mette-Marit von Norwegen (46) gibt im Zuge ihrer Deutschlandreise ein Interview mit dem norwegischen Fernsehsender NRK. Sie beantwortet einige Fragen zu ihrer Krankheit und berichtet, wie sie ihr Leben seit der Diagnose umgestellt hat. Mette-Marit gibt dabei zu, dass die Krankheit sie belastet.  

„Ich bin schneller erschöpft als früher. Ich muss also heute mehr auf mich aufpassen, als ich das früher tat“, so Prinzessin Mette-Marit. „Was die Prognose angeht, wissen wir nicht viel mehr als zu dem Zeitpunkt der Diagnose. Was wir wissen ist, dass die Medizin gut anschlägt und darüber sind wir sehr froh. Aber sonst kann ich nicht viel Neues sagen“, erzählt Mette-Marit zu ihrem Gesundheitszustand.  

Prinzessin Mette-Marit ist schwer erkrankt

Prinzessin Mette-Marit sieht das Positive an ihrem verändertem Alltag 

Der Hof hatte bereits bei der Veröffentlichung der Diagnose angekündigt, dass sich die Termine Mette-Marits verringern werden. Norwegens Prinzessin sagt selbst, dass sich ihr Alltag sehr verändert hat. Sie sieht darin aber auch positive Aspekte.
 
„Zum ersten Mal, seit meiner Hochzeit, habe ich die Möglichkeit bekommen, ein etwas einfacheres Leben zu leben. Ich kann jetzt, im Gegensatz zu vorher, viel mehr selbst über meinen Alltag bestimmen und das tut mir sehr gut, erklärt sie.  

Prinzessin Mette-Marit geht entspannter durch ihren Alltag und erholt sich so gut es geht.  „Ich kann jetzt die Tage von meiner Form abhängig machen und das ist durchaus ein Aspekt, der positiv an meiner Erkrankung ist. Ich kann einfach mal spazieren gehen und habe sehr viel mehr Zeit zu lesen und lebe einfach entspannter, sagt Prinzessin Mette-Marit gegenüber dem NRK.  

Prinz Haakon ist eine große Stütze für Prinzessin Mette-Marit

Eine große Hilfe ist ihr Mann Prinz Haakon (46) von Norwegen. Haakon kümmert sich rührend um seine Frau, seit sie die Diagnose Lungenfibrose erhalten hat. Bei dieser Krankheit wird funktionstüchtiges Lungengewebe vernarbt und damit unbrauchbar. Da weniger Lungengewebe zur Sauerstoffaufnahme zur Verfügung steht, kann es zu Atem- und Muskelbeschwerden kommen. 

Der Prinz unterstützt seine Frau bei Terminen und nimmt ihr vieles ab. Unter anderem begleitet Haakon seine kranke Frau Mette-Marit nach Deutschland zum Besuch der Frankfurter Buchmesse.  

Die Kronprinzessin wird während des Interviews auch gefragt, ob es mittlerweile leichter für sie wäre, über ihre Krankheit zu sprechen. „Ich bin zwar mehr über mich selbst abgeklärt, aber ich bin nicht glücklich mit der ganzen Aufmerksamkeit bezüglich meiner Krankheit. Das ist auch einer der Gründe, warum ich das stillere Leben mag. Ich möchte den Mittelpunkt des Interesses auf andere Dinge richten und nicht auf mich selbst“, lautet ihre Antwort.