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Prinz Harrys emotionales Statement: „Ich kann gar nicht beschreiben, wie schmerzhaft die Zeit für uns war“

Prinz Harry und Herzogin Meghan haben ein Unternehmen gegründet

2. Oktober 2019 - 10:15 Uhr / Katja Papelitzky

Prinz Harry hat genug. In einem neuen Statement kritisiert er die Art und Weise, wie die Presse mit seiner Frau Herzogin Meghan umgeht. Er verkündet, gegen die britische Zeitung „Mail on Sunday“ vorzugehen. Dabei spricht er vor allem die Veröffentlichung eines privaten Briefes und die „manipulative“ Berichterstattung an.

Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) akzeptieren nicht länger, wie die Medien über sie schreiben. Die Royals gehen deshalb gegen die Zeitung „Mail on Sunday“ vor. Nachdem Meghan bereits die letzten Monate heftig von der Zeitschrift angegriffen worden sei, wurde auch ein privater Brief der Herzogin veröffentlicht.  

„Die Inhalte eines privaten Briefes wurden rechtswidrig veröffentlicht, um den Leser absichtlich zu manipulieren. Zusätzlich zu der rechtswidrigen Veröffentlichung, haben sie den Leser vorsätzlich getäuscht, indem sie einzelne Paragraphen, Sätze oder sogar Wörter ausgelassen haben“, schreibt Prinz Harry.  

Ein Rechtssprecher der Anwaltskanzlei Schillings, der die Royals vertritt, erklärt deshalb gegen die Zeitung und den Mutterkonzern Associated Newspapers vorzugehen. Als Begründung nennt er die „Verletzung der Privatsphäre und des Urheberrechts“.  

Prinz Harry: Berichte über Herzogin Meghan seien immer „rücksichtsloser“ geworden

„Bedauerlicherweise ist meine Frau Opfer der britischen Klatschpresse geworden, die Kampagnen veröffentlichen, ohne über die Konsequenzen nachzudenken“, so Prinz Harry. Die Veröffentlichungen seien besonders während Herzogin Meghans Schwangerschaft und nach der Geburt von Archie eskaliert und dabei besonders „rücksichtslos“ geworden. 

„Es war ihnen möglich, Lüge nach Lüge zu erfinden, nur weil sie [Herzogin Meghan] während ihres Mutterschaftsurlaubs nicht zu sehen war“, erläutert Prinz Harry weiter. Prinz Harry möchte die „rücksichtslose“ Berichterstattung nicht länger hinnehmen.  

„Ich war zu lange stiller Zeuge ihres privaten Leidens. Sich zurückzuhalten und nichts zu tun, würde allem widersprechen, woran wir glauben“, schreibt Harry. „Ich kann gar nicht beschreiben, wie schmerzhaft die Zeit für uns war“, gibt er außerdem zu.

Prinz Harry erinnert an seine Mutter Lady Diana 

Prinz Harry erinnert in diesem Zusammenhang an seine Mutter Lady Diana (†36). „Ich habe gesehen, was passiert, wenn jemand, den ich liebe, so weit verdinglicht wird, dass er nicht mehr als echte Person behandelt oder gesehen wird. Ich verlor meine Mutter und nun sehe ich, wie meine Frau Opfer der gleichen mächtigen Kräfte wird“, so Harry. 

Derzeit setzt Prinz Harry die Arbeit seiner Mutter in Afrika fort. Er macht sich stark für die Entschärfung von Minengebieten und legt Wert auf die Aufklärung zum Thema HIV.