Das Tauschkonzert

Viele Tränen bei „Sing meinen Song“: Rapperin Nura kommt an ihre Grenzen

„Sing meinen Song“: Rapperin Nura war Star des Abends

In der letzten Folge von „Sing meinen Song“ ging es um Nuras Songs. Ihre Mitstreiter rührten die Rapperin mit den Interpretationen ihrer Lieder ziemlich zu Tränen - es wurde emotional.

Bereits vergangene Folge wurde es bei „Sing meinen Song“ hochemotional und es flossen Tränen bei Sänger Joris (31). In dieser Woche war Nura (32) der Star des Abends und auch sie kam emotional an ihre Grenzen. Vor allem Stefanie Heinzmann (32) berührte die Rapperin mit der Interpretation ihres Songs „Babe“.

„Sing meinen Song“: Für Rapperin Nura wird es emotional

Bei „Sing bei meinen Song“ kochen die Emotionen bei den Promis gerne mal hoch. Auch Nura konnte ihre Tränen nicht zurückhalten, als Stefanie Heinzmann ihren Song „Babe“ performte: „Boah Leute, ich kann doch hier nicht die ganze Zeit heulen.“ Das Lied hat für die Rapperin eine ganz besondere Bedeutung: „Ich habe diesen Song für meinen 2018 verstorbenen Freund Sam geschrieben.“

Für Stefanie Heinzmann keine leichte Aufgabe, denn die Bedeutung des Songs war ihr vorher nicht bewusst: „'Babe' hat mich krass getoucht, weil ich gespürt habe, da sprichst du über einen Menschen, den du wirklich liebst. Ich hoffe, dass das jetzt richtig ankommt bei dir, weil ich jetzt mit dem Song das mache, was ich fühle.“

Die Sängerin schien bei Nura voll ins Schwarze getroffen zu haben, denn die konnte ihre Tränen nicht mehr zurückhalten: „Ich heule jedes Mal, wenn ich diesen Song singe auf der Bühne bis zum geht nicht mehr. Ab jetzt werde ich deine Version singen. Das ist einfach Party, das ist einfach Sam, du hast den Song krasser gemacht.“ Stefanie Heinzmanns Version von „Babe“ wurde am Ende auch von der Rapperin zum Song des Abends gekürt.

Doch mit den Emotionen blieb es bei Nura nicht nur bei dem einen Mal. Sie erzählte auch aus ihrer Kindheit, der Flucht aus Kuwait mit gerade mal zwei Jahren und dem schwierigen Verhältnis zur ihrer Mutter. Als Teenager sei sie sogar freiwillig ins Heim gegangen. „Ich habe das auf die Spitze getrieben, bin dann irgendwann einfach ausgezogen, dann war ich im Heim“, so die 32-Jährige.

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Mittlerweile habe Nura mit ihrer Mutter trotz aller Schwierigkeiten wieder ein gutes Verhältnis: „Deswegen bin ich so froh, dass ich meine Mama jetzt glücklich machen kann. Die Heimzeit war gut, weil ich Abstand gebraucht habe und der Mensch geworden bin, der ich sein wollte.“ Den Song „Auf der Suche“ hat die Rapperin zu der Zeit geschrieben, als sie von Zuhaue weggelaufen ist. Ian Hoopers Version rührte sie ebenfalls zu Tränen.

Auch die anderen Stars begeisterten Nura mit ihren Coverversionen. DJ Bobo performte „On Fleek“, Joris nahm sich „Habibi“ vor, Gastgeber Johannes Oerding begeisterte mit „Ohne Sinn“ und Gentleman mit seiner Reggaeversion von „Kein Bock“. Für Nura war ihr „Sing meinen Song“-Abend ein voller Erfolg. Nächsten Dienstag nehmen sich die Musiker die Songs von Mighty-Oaks-Frontmann Ian Hooper vor.