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5 Dreharbeiten, die Schauspieler an den Rand der Verzweiflung brachten

Martin Sheen
2. Oktober 2019 - 18:30 Uhr / Nadine Miller

Für besonders spektakuläre Filme gehen Schauspieler bei der Darstellung ihrer Charaktere immer wieder an physische und psychische Grenzen. Damit zeigen sie, dass man ihren Beruf nicht unterschätzen sollte. Es steckt eben oft doch mehr dahinter, als man auf den ersten Blick sieht. Wir zeigen euch fünf Filme, bei deren Drehs die Darsteller schwer gelitten haben.

Martin Sheen spielte Ende der Siebziger an der Seite von Marlon Brando in „Apocalypse Now“. Zu dieser Zeit litt der Hollywood-Star ähnlich wie seine Filmfigur unter einem schweren Alkoholproblem – und bei den Dreharbeiten auf den Philippinen wurde viel gefeiert.

Erschwerend kam hinzu, dass die Crew von tropischen Krankheiten sowie einem Sturm heimgesucht wurde, der das Set einmal fast zerstörte. Nervenzusammenbrüche sowie ein Herzinfarkt von Sheen waren die Folge. Nach sechs Wochen Genesung konnte er jedoch wieder ans Set zurückkehren.

„Maze Runner“, „Shining“ und Co. – diese Dreharbeiten hatten es in sich

Der Dreh von einigen actionreichen Szenen in „Maze Runner“ hatte äußerst schmerzhafte Folgen für Dylan O'Brien. Er hatte einen schweren Unfall bei den Dreharbeiten. Der Amerikaner erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma sowie diverse Knochenbrüche. Bis heute trägt der Schauspieler deshalb Metallplatten in seiner rechten Gesichtshälfte.

Manchmal macht allerdings auch der Regisseur seinen Darstellern das Leben zur Hölle. So tanzte sich Debbie Reynolds in „Du sollst mein Glücksstern sein“ ihre Füße blutig, bis Regisseur Gene Kelly mit ihrer Performance zufrieden war.

Noch schlimmer muss es Shelley Duvall in „Shining“ getroffen haben. Es wird erzählt, dass die Tränen in den Szenen, in denen man sie weinen sieht, echt gewesen seien.

Und bei den Dreharbeiten zu dem französischen Erotik-Klassiker „Heimliche Spiele“ soll der Regisseur die Darstellerinnen sexuell belästigt haben. Jean-Claude Brisseau wurde dafür später auch verurteilt.