Das frühe Scheitern der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 hat auch in der Promiwelt heftige Reaktionen ausgelöst. Nach dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay war der Frust groß, zumal Deutschland in der Verlängerung auch noch ein Treffer aberkannt wurde. Besonders deutlich äußerte sich die TV-Familie Geiss.
Robert Geiss kritisiert Spiel und Hymne
Robert Geiss (62) filmte die Schlussszenen vom Fernseher ab und machte seinem Ärger auf Instagram Luft. Nicht nur die Niederlage selbst brachte ihn auf, sondern auch das Auftreten der Spieler vor dem Anpfiff. Er fand nach dem Abpfiff klare Worte. „Das war ja wohl nichts, peinlich“, sagte er laut RTL. Danach legte er noch nach und richtete den Blick auf die Nationalhymne.
„Aber man sollte zumindest mal die Nationalhymne singen können. Das gehört auch zu Deutschland.“ Damit griff der 62-Jährige eine Debatte auf, die im Fußball seit Jahren immer wieder geführt wird. Seine Kritik zielte also nicht allein auf das sportliche Aus, sondern auf die Frage, wie viel Identifikation eine Nationalmannschaft zeigen sollte.
Davina Geiss zeigt sich enttäuscht und übt Kritik
Auch Davina Geiss (23) reagierte öffentlich auf das Ergebnis. Die Blondine verfolgte das Spiel bei einem Public Viewing und zeigte sich dabei im Deutschland-Trikot mit aufgemalter Flagge auf der Wange. Nach dem Aus schrieb sie nur einen knappen Satz: „Schon etwas lächerlich ...“, wie „blick.ch“ berichtet.
Offen blieb, ob sie damit die Niederlage insgesamt oder das aberkannte Tor meinte. Ihre Enttäuschung war dennoch klar zu erkennen. Schwester Shania Geiss (21) zeigte sich ebenfalls im Fan-Look, verzichtete aber auf einen Kommentar. Carmen Geiss (61) hielt sich in den sozialen Netzwerken ebenfalls zurück.
Oliver Pocher äußert Kritik an Friedrich Merz
Nicht nur die Geissens reagierten scharf. Auch Comedian Oliver Pocher (48) meldete sich nach dem K.o. zu Wort und widersprach Bundeskanzler Friedrich Merz (70) öffentlich. Der Politiker hatte der Mannschaft trotz des Ausscheidens für „Einsatz und Teamgeist“ gedankt.
Pocher hielt davon wenig und schrieb, an dieser Niederlage gebe es nichts schönzureden. Er sprach von einer Blamage und einer katastrophalen Leistung. Damit traf er einen Ton, den viele Fans nach dem verpassten Weiterkommen teilten, denn die Enttäuschung über Auftritt und Ergebnis saß tief.
Rudi Völler stärkt Julian Nagelsmann den Rücken
Während online harte Kritik laut wurde, setzte der DFB auf Rückendeckung für den Bundestrainer. Sportdirektor Rudi Völler (66) stellte sich direkt nach dem Aus hinter Julian Nagelsmann (38). Er sei weiterhin überzeugt, dass Nagelsmann der Richtige sei, berichtet „t-online.de“.
Der Trainer hatte das Team im September 2023 übernommen, sein Vertrag läuft noch bis nach der EM 2028. Damit ist klar: Trotz der heftigen Reaktionen aus der Promiwelt und der Wut vieler Fans will der Verband vorerst keine Trainerdebatte lostreten.