• Ruth Moschner setzt sich aktiv gegen Hass und Belästigung im Netz ein
  • Dazu wendet sie sich nun an die Staatsanwaltschaft
  • Sie prangert die unzureichende Strafverfolgung an

Immer wieder hat Ruth Moschner (45) mit Hate-Nachrichten und sexueller Belästigung in den sozialen Medien zu tun. Aber jetzt reicht es der Moderatorin.

Ruth Moschner wendet sich an die Staatsanwaltschaft

Auf Instagram präsentiert Ruth Moschner einen Brief, den sie an die Staatsanwaltschaft Berlin richtet. Zunächst geht sie auf eine Gesetzesänderung ein, die für Februar 2022 geplant ist. Diese soll es einfacher machen, Straftäter im Netz zur Rechenschaft zu ziehen.

Ruth erklärt, wie wichtig ihr persönlich diese Änderung ist, denn sie selbst habe viel zu oft miterlebt, dass sexuelle Belästigung nicht bestraft werden konnte.

Sie schreibt in ihrem Brief: „Am 08.04.2020 habe ich Strafanzeige und Strafantrag gestellt, nachdem ich wiederholt von mehreren Instagram-Nutzern unerbeten sexuelle Direktnachrichten an meinen rein beruflich genutzten Instagram-Account erhalten habe.

Ruth Moschner kritisiert den Umgang mit sexueller Belästigung im Internet

Daraufhin zitiert Ruth Moschner einige dieser Nachrichten. „Möchte ich mal gerne unter das Kleid fassen“ und „Dich würde ich gerne mal knallen, du gehst bestimmt gut ab, oder?“, sind noch die harmlosesten davon.

Ruth stellt klar, dass die Absender nicht zur Rechenschaft gezogen wurden: „Richtig wütend hat mich die Akteneinsicht gemacht. Denn die Staatsanwaltschaft hat sich keine Mühe gegeben.

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Absolut unverständlich findet die Moderatorin die Tatsache, dass „die beleidigenden und mich zum Objekt sexueller Triebe degradierenden Nachrichten“ einfach ungestraft bleiben.

Wer im Netz für eine Straftat keine Konsequenzen tragen muss, stumpft ab“, schreibt sie weiter. Deshalb appelliert sie, die Gesetzesänderung durchzusetzen, damit User vor solchen Nachrichten geschützt werden können.

Ruth Moschner findet Unterstützung bei ihren prominenten Kolleginnen

In den Kommentaren wird Ruth Moschner für ihre Aktion nicht nur von Fans, sondern auch von Kollegen gefeiert. Mirja du Mont, Marijke Amado oder Vera Int-Veen reagieren mit klatschenden Emojis.

Es ist nicht das erste Mal, dass Ruth ihre Plattform nutzt, um auf Hater-Kommentare oder fiese Nachrichten aufmerksam zu machen.

Auch zum Thema Bodyshaming äußert sie sich regelmäßig. Zuletzt konterte Ruth Moschner einen Hater, der den Kommentar „Du bist ein Witz! O-Beine und voller Falten im Gesicht“ unter einem ihrer Posts hinterließ. Wie Ruth auf diesen Kommentar reagierte, seht ihr oben in unserem Video.