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Daran soll Ferdinand Schmidt-Modrow (†34) verstorben sein

Schauspieler Ferdinand Schmidt-Modrow ist im Januar 2020 verstorben. Er wurde 34 Jahre alt
17. Januar 2020 - 13:40 Uhr / Kathy Yaruchyk

Der deutsche Schauspieler Ferdinand Schmidt-Modrow ist am 15. Januar im Alter von 34 Jahren verstorben. Das bestätigte seine Familie gegenüber dem Bayerischen Rundfunk. Mittlerweile ist auch die Todesursache bekannt.

Familie, Freunde und Kollegen trauern um Ferdinand Schmidt-Modrow (†34). Der Schauspieler ist Mitte Januar an einer nicht erkannten Vorerkrankung verstorben, berichtet der BR und beruft sich dabei auf den Familienkreis.

Update 18. Januar: Wie die „Münchner Abendzeitung“ berichtet, soll der Schauspieler an einem Riss in der Speiseröhre gestorben sein. Das sagte ein enger Freund der Lokalzeitung. Bislang war nur bekannt, dass die Todesursache eine nicht erkannte Vorerkrankung gewesen sei. Laut des Freundes sei der Schauspieler in der Nähe von Bremerhaven im Urlaub gewesen.

„Ferien, vielleicht sogar Heilfasten“, berichtete der Freund der Lokalzeitung. Wie er weiter erzählte, sei es Ferdinand Schmidt-Modrow am Mittwoch plötzlich sehr schlecht gegangen und sei daraufhin mit einem Hubschrauber in eine Klinik gebracht worden.

Schon auf dem Flug dahin soll er laut Angaben des Freundes kollabiert sein. Im Krankenhaus sei er ins Koma versetzt worden und kurz darauf an den Folgen des Speiseröhrenrisses gestorben, so der Freund des Schauspielers weiter.

Todesursache: Daran soll Ferdinand Schmidt-Modrow (†34) verstorben sein

Ferdinand Schmidt-Modrow hatte sein Leinwanddebüt im Film „Grenzverkehr“ von Stefan Betz. 2007 wurde er für die Rolle des „Rocky“ im Film „Beste Zeit“ für den Förderpreis Deutscher Film in der Kategorie Bester Nachwuchsschauspieler nominiert. Ein Jahr später war der gebürtige Bayer im Film „Die Welle“ mit berühmten Schauspielern wie Elyas M'Barek und Jürgen Vogel zu sehen.

Auch im Fernsehen konnte sich Ferdinand Schmidt-Modrow einen Namen machen. 2016 spielte er in der elften Staffel von „Sturm der Liebe“ mit. Er verkörperte die Rolle des „Berti Liebing“, dem Cousin von „Sebastian Wegener“ und „Julia Stahl“. Außerdem spielte Ferdinand Schmidt-Modrow seit 2017 den Pfarrer „Simon Brandl“ in der BR-Serie „Dahoam is dahoam“.

Familie und Freunde trauern um das Schauspieltalent. Bettina Ricklefs, BR-Programmbereichsleiterin Spiel-Film-Serie, sagt in ihrem Statement: „Ich bin tief berührt von Ferdinand Schmidt-Modrows Tod. Er war ein unglaubliches Ausnahmetalent und ein bayerischer Schauspieler, wie man ihn sich nur wünschen kann: ein wunderbarer Komödiant, aber auch im dramatischen Fach zu Hause.“

Ferdinand Schmidt-Modrow