Die Schreckensnacht in der Villa von Unternehmer Robert Geiss (61) und Realitystar Carmen Geiss (60) bei Saint-Tropez liegt inzwischen Monate zurück, doch die Erinnerungen sind noch immer präsent. Vier maskierte und bewaffnete Männer waren in der Nacht vom 14. auf den 15. Juni 2025 durch die Terrassentür eingedrungen, während das Paar im Wohnzimmer saß. Unter massiver Gewalt wurden die Geissens gezwungen, Tresore zu öffnen und Wertsachen herauszugeben. Schmuck, Bargeld und Luxusgegenstände verschwanden, der materielle Schaden ging in die Hunderttausende, der seelische war kaum zu beziffern. Nun gibt es erstmals spürbare Entlastung für die Familie.
Mehrere mutmaßliche Täter nach Raubüberfall gefasst
Wie unter anderem tag24.de berichtet, hat die französische Polizei inzwischen mehrere Verdächtige festgenommen. Robert Geiss schildert gegenüber der Bild, dass kurz vor Jahresende eine Nachricht der französischen Anwältin einging: „Sie konnte uns bestätigen, dass mehrere Täter inhaftiert wurden. Die Staatsanwaltschaft und Polizei in Saint-Tropez in Frankreich waren und sind weiter sehr aktiv.“
Die Ermittlungen laufen auf Antrag eines Untersuchungsrichters weiter, die Akten sind also noch längst nicht geschlossen. Für die Geissens bedeutet die Entwicklung dennoch ein wichtiges Signal, dass die Tat nicht im Sande verläuft und die Verantwortlichen identifiziert werden.
Carmen Geiss spricht über Angst und Dankbarkeit
Auch Carmen Geiss ordnet die neuen Informationen emotional ein. Der Bild sagte die 60-Jährige: „Für uns ist das ein erstes gutes Zeichen, dass die Täter nicht ungeschoren davonkommen.“ Noch immer sitzt der Schock tief: „Das war ja ein Angriff auf unser Leben, so sehen wir das mittlerweile.“
Während des Überfalls wurde sie so heftig gewürgt, dass eine Operationsnarbe am Kinn aufplatzte und medizinisch versorgt werden musste. Ihr Mann erlitt eine gebrochene Rippe durch Tritte der Angreifer. Carmen betont heute, wie dankbar sie ist, dass sie und Robert den Angriff überlebt haben – auch wenn die seelischen Narben bleiben.
Familie Geiss verarbeitet das Trauma gemeinsam
Im Nachgang an die Tat suchte die Familie bewusst den Zusammenhalt. „Wir haben im Anschluss an den Überfall viel als Familie darüber gesprochen, um das Erlebte zu verarbeiten“, erklärt Robert laut web.de. Die beiden Töchter Davina und Shania waren während des Überfalls nicht im Haus, dennoch belastete die Situation die gesamte Familie. Robert macht klar, dass sie sich nicht brechen lassen wollen: „Fakt ist: Wir lassen uns unser Leben von diesen Deppen nicht kaputtmachen.“
Carmen ergänzt, dass sie vorsichtiger geworden seien, ihr Alltag aber nicht von Angst bestimmt werden solle. Stattdessen wolle man das Leben bewusster genießen und Schritt für Schritt zur Normalität zurückfinden.
Massive Sicherheitsmaßnahmen in der Villa bei Saint-Tropez
Um sich in ihrem Zuhause wieder sicher zu fühlen, haben die Geissens umfangreich in den Schutz ihres Anwesens investiert. Moderne Überwachungstechnik, verstärkte Zugänge und zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen sollen verhindern, dass sich eine solche Nacht wiederholt.
Besonders wichtig war dem Paar, dass sich auch Davina und Shania in der Villa wieder wohlfühlen können. Parallel dazu hoffen Carmen und Robert nun auf einen klaren juristischen Abschluss mit Anklage und Verurteilung der mutmaßlichen Täter. Auch wenn die Ermittlungen nach Angaben der Behörden komplex und langwierig sind, geben die aktuellen Festnahmen der Familie das Gefühl, dass Gerechtigkeit näher rückt – und ein neues Kapitel beginnen kann.