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Die Story hinter dem roten Kleid, in dem Letizia in Europa debütierte

Letizia mit Felipe 2004 bei der Hochzeit von Mary und Frederik in Kopenhagen

Es ist das vielleicht atemberaubendste Kleid, das die Königin Letizia von Spanien je getragen hat. Zum ersten Mal spricht der Designer nun über das feuerrote Abendkleid, das Letizia zur Hochzeit von Mary und Frederik von Dänemark in Kopenhagen am 14. Mai 2004 trug.

Königin Letizia von Spaniens (46) eigene Hochzeit war zu dem Zeitpunkt dieses legendären Auftrittes nur eine Woche entfernt, als die Journalistin ihren Verlobten König Felipe (51) zur Trauung des Jahres in Dänemark begleitete. Es war ihr Debüt auf dem königlichen Parkett. 

Letizia trug an dem Tag ein geradliniges Design, mit Bardot-Ausschnitt, Schleppe und einer schlichten Brosche auf jeder Seite des Ausschnitts. Ihr Haar war in schöne Wasserwellen gelegt, in ihrem Gesicht ein schüchternes Lächeln. In Spanien sagt man immer noch, dass die heutige Königin selten schöner war als an dem Tag im Mai.

Letizia mit Felipe 2004 bei der Hochzeit von Mary und Frederik in Kopenhagen

Der Schöpfer des fabelhaften Kleides ist der Spanier Lorenzo Caprile (51), der Letizia schon vorher ein paar Mal eingekleidet hatte. Gegenüber dem Newsportal „Vanitatis“ verrät er jetzt, dass er selbst zunächst nicht wusste, zu welchem besonderen Anlass Letizia sein Stück tragen würde: „Wir waren die ersten, die überrascht waren. Wir wussten nicht, dass sie das Kleid für die Hochzeit wählen würde.“

Designer Lorenzo Caprile erzählt die Geschichte zu Letizias Kleid

Detailliert beschreibt Caprile, wie das spanische Königshaus ihn damals um Kleider für Letizia bat:

Anfang 2004 erhielten wir vom Königshaus den Auftrag, eine kleine Gala-Garderobe für Letizia zusammenzustellen. Darunter befand sich dieses rote Kleid, ein Ensemble aus valencianischem Stoff, das sie am Abend vor der Hochzeit in Kopenhagen getragen hat, ein graues Kleid, das drapierte fuchsiafarbene Oberteil mit zwei verschiedenen Röcken, eins der ersten Sachen, die sie als verheiratete Frau trug, und ein Schwarzes, das sie anzog, um den Papst in Rom zu besuchen, und was sie danach öfters trug.“

Letizia von Spanien

Letizia von Spanien

Einzige Bedingung des Hofes war damals, dass die Kleider „aus spanischen Stoffen hergestellt“ waren. Sein Atelier in Madrid bereitete den Auftrag sorgfältig vor. Für jedes Kleid suchten sie nach einem passenden Schuh von Pura López, einer Tasche und sogar den Accessoires. „Es war eine komplette Aussteuer. Ich habe die Fächer bei Casa Diego in Madrid gekauft.“

Weiter erzählt Caprile: „Der Hof schickte uns ihre Maße zu, dann probierten wir die Kleider ein paar Mal an ihr aus und als wir fertig waren, übergaben wir das Werk, mehr nicht,“ erklärt der Designer und fügt hinzu: „Unsere Beziehung war immer herzlich, professionell und liebevoll.“ 

So veränderte sich Königin Letizias Stil über die Jahre

Heute wird Lorenzo Caprile bei dem Gedanken an die Anfangszeit von Letizia nostalgisch: „Als sie noch Letizia Ortiz war und nur die Verlobte des Prinzen, war sie nicht verpflichtet, Bänder, Orden, große Juwelen oder Ähnliches zu tragen. Und genau darum fiel sie in Kopenhagen auf.

Sie stellte eine sehr schlichte Figur dar und war spektakulär von Gloria Delgado gekämmt, die damals mit dem Königshaus zusammenarbeitete. Sie legte die Wasserwellen so spanisch, dass das Endergebnis sehr gut funktionierte.“

Während sich Königin Letizias Stil über die Jahre veränderte, trägt sie auch heute nach wie vor noch gerne Rot. Vor Kurzem verzauberte sie im Rahmen eines Staatsbesuches in Argentinien als Lady in Red.