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„The Crown“: Netflix verweigert Fiktion-Warnung vor Folgen

Olivia Colman und Tobias Menzies als Queen Elizabeth und Prinz Philip in „The Crown“
7. Dezember 2020 - 14:29 Uhr / Julia Ludl

Seit dem 15. November ist die vierte Staffel der Serie „The Crown“ auf Netflix zu sehen, in der es mitunter um die Beziehung zwischen Lady Diana und Prinz Charles geht. Allerdings möchte der Streamingdienst keine Fiktion-Warnung vor den Folgen zeigen.

Die neue Staffel von „The Crown“ erntete von mehreren Seiten aus Kritik. Der Grund dafür: eine angeblich fehlende Fiktion-Warnung vor den einzelnen Episoden. Unter den Kritikern, die sich gegen das dargestellte Bild der britischen Königsfamilie aussprachen, befanden sich unter anderem der UK Culture Secretary Oliver Dowden (42) und Lady Dianas Bruder Charles Spencer (56).

Das Online-Portal „Deadline“ berichtete, Dowdens Befürchtung sei es, dass die Zuschauer das Gezeigte, bei dem es sich um Fiktion handelt, für bare Münze nehmen könnten.

In einem offiziellen Statement, welches ihr in unserem Video sehen könnt, äußerte sich Netflix zu der geforderten Fiktion-Warnung.

Prinz William ist nicht begeistert von „The Crown“

Laut „The Mirror“ ist auch Prinz William (38) nicht gerade begeistert über die Darstellung der Beziehung seiner Eltern in „The Crown“. Helena Bonham Carter (54), die die Rolle der Prinzessin Margaret verkörpert, spricht sich im offiziellen Podcast der Serie auch für eine Fiktion-Warnung aus, da die Serie eine „moralische Verantwortung“ habe.

Ob die Verantwortlichen von Netflix ihre Meinung bezüglich des Themas noch ändern werden, bleibt offen.