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Sie konnte Thore Schölermann für „Masked Singer“ nicht anlügen

Thore Schölermann bei „The Masked Singer“
18. März 2021 - 08:50 Uhr / Tina Männling

Bei „The Masked Singer“ ist Geheimhaltung das oberste Gebot. Schließlich soll für die Fans der Ratespaß nicht verloren gehen. Allerdings konnte Thore Schölermann nicht jeden über seine Teilnahme anlügen, wie er „Promipool“ verriet.  

Thore Schölermann (36) wurde im Halbfinale von „The Masked Singer“ als Monstronaut, das Kind vom Astronauten und dem Monsterchen, enttarnt. Der Moderator sprach mit „Promipool“ über die Show und einen musikalischen Meilenstein, den er durch „Masked Singer“ erreichte.  

„Promipool“: Hallo Thore, wie hast du auf die Anfrage von „The Masked Singer“ reagiert? 

Thore Schölermann: Als die Anfrage von Masked Singer kam, dachte ich: „Da freue ich mich schon mitzuraten.“ Und dann kam zurück: „Nein, unter einer Maske.“ Ich habe mich über die Anfrage sehr gefreut, hatte aber auch unglaublich viel Respekt vor dieser Aufgabe, es war tatsächlich eine große Herausforderung für mich, die mir wahnsinnig viel Spaß gemacht hat. 

Wie fandest du die Idee vom Monstronauten? 

Den Monstronaut fand ich sofort mega. Ein Monster, so eine bekloppte Maske, das passt ganz gut zu mir. Ich habe mir viele Gedanken zum Monstronaut gemacht, der kleine Flegel passte dann ganz gut. Viele Ideen kamen mir sehr spontan, es war schön das umzusetzen, was ich mir für ihn vorstellte. 

Wie denkst du, könnte es in der Familiengeschichte des Monstronauten weitergehen? Bekommt er vielleicht Kinder? 

Das fände ich natürlich sehr schön, bei Masked Singer kann alles passieren (lacht)

Wie war es, das erste Mal das Kostüm zu sehen und anzuziehen? 

Erstmal war ich geschockt, das Kostüm ist wirklich so riesig, das kannst du dir erst vorstellen, wenn du danebenstehst. Und er ist so schwer und so warm, ich dachte: Wie soll ich das bewegen und wie soll ich dann vor allem auch noch singen und tanzen? Es war die größte und schwerste Maske. 

Warst du vor den Auftritten sehr nervös? 

So nervös war ich auf der Bühne wirklich noch nie, weil ich einfach nicht singen und tanzen kann. Diese ganzen Sachen, die ich eigentlich nicht kann, habe ich immer gut überspielt mit Sachen, die nicht geplant waren. Ich habe dann einfach freestyle Anarchie und Chaos gemacht. 

Wie schwer war die Geheimhaltung für dich? Haben dich Kollegen auch auf den Monstronauten angesprochen? 

Ja, super viele. Bei mir ist das Problem, dass ich so viele Leute auch aus dem Team kenne. Vom Regisseur über Licht über den Ton zu demjenigen, der auch mein Mikrofon eingestellt hat. Dazu meine ProSieben-Kollegen, die es ja auch alle nicht wissen durften. Ich habe sehr viele Leute in der Zeit angelogen und es war besonders schwierig, weil ich auch beruflich mit vielen Leuten zu tun habe, die auch mit dieser Sendung zu tun haben. Das war schon gefährlich und ich habe mich immer in komische Konstrukte verstricken müssen. 

Moderator Thore Schölermann 

Und deine Familie und Freunde? Haben sie dich schnell erkannt? 

Ja, die haben das tatsächlich ziemlich schnell erraten. Meine Mutter hat mich gehört und einmal gefragt und dann habe ich ihr das indirekt auch bestätigt. Das habe ich für meine Mami getan, weil ich sie nie anlügen werde. 

Meine besten Freunde haben sich aber dann immer gewundert und gemeint: „Aber so bekloppt kannst du ja auch nicht sein. Wir wissen schon, dass du manchmal etwas durchdrehst, aber so?“ Aber das ist ja das Schöne daran. 

Möchtest du nach „The Masked Singer“ auch mit der Musik weitermachen? 

Unter der Dusche und im Auto auf jeden Fall. Aber keine Angst, die Musikkarriere von Thore Schölermann ist hiermit beendet. Aber wer weiß, ob ich vielleicht irgendwann wieder unter einer Maske singe. Das hat mir tatsächlich schon sehr viel Spaß gemacht. Aber der Monstronaut hat es in das „Rolling Stone“-Magazin geschafft und damit ist mein Ziel erreicht: Ich bin mit dem Monstronaut in den Rock-Olymp aufgestiegen.  

Bist du trotzdem traurig, es nicht ins Finale geschafft zu haben? 

Nein, ich bin total stolz darauf, ich kann es gar nicht fassen, dass ich es ins Halbfinale geschafft habe. Es ist schon viel besser gelaufen, als ich mir das jemals erträumt habe. Ich bin jetzt aber froh, dass ich nicht weiter ins Finale bin, das haben die anderen noch viel mehr verdient als ich. 

Wer ist für das Finale jetzt dein Favorit? 

Der Dino ist mein Favorit. Wir haben uns auch hinter der Bühne – sofern das möglich war - wirklich sehr gut verstanden. Ganz sicher, wer es ist, bin ich mir aber noch nicht, auch wenn ich eine Vermutung habe. Der Dino ist auch ein bisschen bekloppt und hat das Studio ein bisschen auseinandergenommen, ich würde mich schon sehr freuen, wenn er das Ding gewinnt. 

Vielen Dank für das Gespräch!