• Faisal Kawusi war Kandidat bei „Das große Promibacken“
  • Jetzt erhebt er schwere Vorwürfe gegen Sat.1
  • Das sagt der Sender

Für Faisal Kawusi (30) ging es bei „Das große Promibacken“ um mehr als nur leckere Kuchen und Törtchen. In einer aktuellen Folge brach er bei der Vorstellung seiner Torte vor den Juroren in Tränen aus. Der Grund: Das Rezept wurde von seinem Heimatland Afghanistan inspiriert und Faisal wollte damit auf das Leid der Menschen und die schlimmen Geschehnisse dort aufmerksam machen.

Sat.1 schnitt jedoch eine für Faisal wichtige Stelle heraus. Bevor ihm die Tränen kamen, sang der die afghanische Nationalhymne – auf Instagram teilte er einen Clip der weggelassenen Szene. „Ich bin zutiefst gekränkt, denn das ganze Team hat gespürt, wie viel Schmerz in meinen Worten liegt“, so der Komiker in einem Insta-Post. Doch was sagt der Sender zu den Vorwürfen?

Statement: Das sagt Sat.1 zu den Vorwürfen von Faisal Kawusi

Zu den Gehschehnissen äußert sich Sat.1 in einem Statement gegenüber „Promipool“. Darin heißt es: „Faisal Kawusi hat in ‚Das große Promibacken‘ mit seiner Afghanistan-Torte und den Erklärungen dazu ein besonderes Statement für seine Heimat gesetzt. Das haben wir ausführlich gezeigt.“

Und weiter: „Allerdings haben wir uns entschlossen, nicht zu zeigen, wie Faisal Kawusi die afghanische Nationalhymne singt. Warum? Das haben wir Faisal Kawusi sehr ausführlich erklärt.“ 

Im TV-Geschäft ist es gang und gäbe, dass Szenen aus Formaten geschnitten werden, um eine gewisse Länge einzuhalten. Für den 30-Jährigen sitzt der Schmerz über die rausgeschnittene Szene trotzdem noch tief, wie auch in einem Gespräch mit Felix Lobrecht (33) in seiner Sendung „99 Problems“ deutlich wird.

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Wir Afghanen haben uns oft nicht gehört gefühlt. Ich habe die Sendung zum Anlass genommen, um das Ganze emotional zu verarbeiten. Für mich und für alle Menschen, die mit der afghanischen Community in Deutschland zu tun haben“, so der Comedian.

Faisal Kawusi findet klare Worte: „Ich arbeite ja seit Jahren mit Sat.1 zusammen, aber das ist echt ein asozialer Move in meine Fresse.“ Ob Faisal auch in Zukunft noch mit dem Sender zusammenarbeiten wird, ist unklar.