Als Laura Wontorra am späten Samstagabend in Köln-Ossendorf den Sieger verkündete, war für Menowin Fröhlich ein langer Weg zu Ende. Der Sänger hatte bereits mehrfach bei „Deutschland sucht den Superstar“ teilgenommen und stand nun tatsächlich ganz oben. Im Finale setzte er sich gegen Constance Diezendorf, Tyrell Hagedorn und Paco Simic durch. Mit Songs wie „Billie Jean“ zeigte der 38-Jährige, dass er nicht nur gesanglich, sondern auch als Entertainer überzeugen wollte. Nach der Entscheidung stand er erneut auf der Bühne und sang seinen Siegersong „Mercy On Me“.
Menowin Fröhlich gewinnt mit deutlichem Vorsprung
Der Sieg fiel klar aus: Menowin Fröhlich erhielt 56,52 Prozent der Zuschauerstimmen und ließ die Konkurrenz damit deutlich hinter sich. Constance Diezendorf kam auf 30,30 Prozent, Tyrell Hagedorn auf 8,75 Prozent und Paco Simic auf 4,43 Prozent.
Die Entscheidung war der Höhepunkt eines Finalabends, der für den Sänger auch emotional viel bedeutete. Nach 16 Jahren Wartezeit ging für ihn damit ein Ziel in Erfüllung, das ihn über lange Zeit begleitet hatte. Direkt im Anschluss performte er seinen neuen Song erstmals offiziell als Gewinner der Staffel.
Menowin Fröhlich spricht über Erschöpfung und Hoffnung
Kurz nach seinem Triumph zeigte sich der Musiker offen und nachdenklich. „Ich bin sehr glücklich. Aber ich bin auch erschöpft, weil es eine Reise war, in der ich sehr viel erlebt habe, und ich durfte viel lernen“, sagte Menowin Fröhlich laut Bild.
Besonders eindringlich sprach er über seine Motivation für die Zukunft. Er wolle mit Musik Menschen erreichen, die sich innerlich gefangen fühlen. Dabei gehe es ihm nicht um Druck, sondern um Hingabe und Freude. Mit dem Preisgeld plant er zunächst eine Reise mit seinen Kindern, die nach dem Finale ebenfalls mit ihm auf der Bühne standen.
Dieter Bohlen und Isi Glück kündigen neue Staffel an
Mit dem Finale endete die aktuelle Staffel, doch die Castingshow geht weiter. Für 2027 ist bereits eine neue Runde angekündigt. Dieter Bohlen warb schon im Anschluss an die Sendung um neue Bewerber und machte deutlich, dass sich Talente eine Chance geben sollten.
Auch Jurorin Isi Glück blickte positiv auf das Format. „DSDS ist einfach noch nicht zu Ende erzählt. Dafür stecken da viel zu viele Momente und Träume drin“, so Isi Glück laut Focus. Neben Bohlen und Glück soll auch Bushido wieder Teil der Jury sein.
Kritik am Ergebnis begleitet Menowin Fröhlichs Triumph
Trotz des Erfolgs blieb die Reaktion auf das Finale nicht nur positiv. In sozialen Netzwerken äußerten zahlreiche Zuschauer Enttäuschung über einzelne Auftritte und den Gesang des Abends. Zudem wurden Manipulationsvorwürfe gegen den Sender laut, manche Nutzer bezeichneten das Resultat sogar als unglaubwürdig.
Für Menowin Fröhlich steht nun dennoch ein neuer Abschnitt bevor. Nach Jahren voller Rückschläge und erneuter Anläufe hat er den Titel geholt. Entscheidend wird jetzt sein, wie er den Schwung des Sieges für seine Musik und sein privates Leben nutzen kann.