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Vanessa Mai spricht über schwere Zeit: „Ich fühlte mich nur noch leer und war unendlich traurig“

Vanessa Mai
6. November 2019 - 14:04 Uhr / Antonia Erdtmann

Für Vanessa Mai war das Jahr 2019 anstrengend. Die Schlagersängerin hatte mit vielem zu kämpfen. Vanessa Mai hatte viele Selbstzweifel und wurde von außen stark unter Druck gesetzt, wie sie nun in einem Interview verrät.

Vanessa Mai (27) gehört zu den erfolgreichsten Schlagerstars Deutschlands. Trotzdem lastet der Druck der Entertainment-Branche auf der Sängerin. In einem Interview mit der „Bild“ verrät sie, dass ihr die Anforderungen in diesem Jahr zu viel wurden und sie sich zurückziehen musste.

Vanessa Mai: „Dieser Erfolgsdruck hat mich zermürbt“

Es gab eine Zeit in diesem Jahr, da ging es mir wirklich nicht gut. Ich hatte zwar Erfolge, war aber trotzdem unglücklich. Ich fühlte mich sehr unter Druck gesetzt, dabei wollte ich nur Musik machen. Es ging nur noch um schneller, höher, weiter. Dieser Erfolgsdruck hat mich zermürbt.

Auch Selbstzweifel nagten an Vanessa Mai, wie sie weiter erklärt: „Ich fühlte mich nur noch leer und war unendlich traurig. Natürlich hatte ich Angst, nicht mehr gefragt zu sein. Das Schlimmste aber war: Ich fing an, mich mit anderen Sängerinnen zu vergleichen und dachte, dass alle besser waren als ich. Darüber wurde ich unzufrieden mit allem.

Vanessa Mai will 2020 durchstarten 

Falsche Freunde“ und Berater hätten ihr außerdem das Gefühl gegeben, dass sie sich ändern müsse und andere Musik veröffentlichen solle. Schließlich zog der Schlagerstar die Reißleine. Vanessa Mai trennte sich von diesen Menschen und nahm sich eine Auszeit, verschob sogar ihre Arena-Tour, die für Herbst 2019 angedacht war.

Sängerin Vanessa Mai mit neuer Frisur

Schon im Juni redete Vanessa Mai über ihren Gesundheitszustand im „ZDF Fernsehgarten“. Im April hatte sich Vanessa Mai (26) während der Proben für ein Konzert schwer verletzt, als sie von der Bühne gefallen ist. Daraufhin wurde die Sängerin in eine Spezialklinik eingeliefert.

Heute geht es ihr wieder besser, verrät Vanessa der „Bild“: „Ich bedauere es, in der Vergangenheit den Menschen nicht zugehört zu haben, die es gut mit mir meinten. Jetzt ist es für mich wieder wie am Anfang meiner Kariere: Mein Manager und Ehemann Andreas und ich entscheiden alles selbst. Und das fühlt sich gut und richtig an.

2020 möchte sie wieder voll durchstarten. Diesmal allerdings ohne den Druck, der sie in diesem Jahr belastet hat.