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Richard Dean Anderson: Das hält er vom „MacGyver“-Remake

Der Schauspieler Richard Dean Anderson im Jahr 2019
10. September 2019 - 17:34 Uhr / Sophia Beiter

Seit dem 19. Juni 2017 ist die legendäre Serie „MacGyver“ zurück im TV. Doch der Held ist nicht mehr derselbe wie in den Achtzigern. Schauspieler Richard Dean Anderson überließ den Part beim Remake dem blonden Hottie Lucas Till. Während viele sowohl von Till alias „Angus MacGyver“ als auch von dem Format begeistert sind, findet der Hauptdarsteller der Originalserie kein gutes Haar an der Neuauflage.

Seit mittlerweile gut zwei Jahren erfreuen sich Fans auf Sat.1 am Remake der Kultserie „MacGyver“. Die Rolle des neuen „Angus MacGyver“ wird von Lucas Till (29) gespielt. Vor allem Frauenherzen lässt der gutaussehende Schauspieler dabei sicher höher schlagen. Richard Dean Anderson (69) dagegen, der Darsteller des originalen „MacGyver“, ist eher weniger zufrieden mit der Neubesetzung.

Richard teilt die Entzückung für einen so jungen und attraktiven „MacGyver“ ganz und gar nicht. Er ist geradezu enttäuscht, dass „ein Junge“ seine ehemalige Rolle übernimmt, wie er gegenüber der Zeitung „Orlando Sentinal“ bereits 2017 meinte.

Während Richard bei Beginn der Serie im Jahr 1985 immerhin schon 35 Jahre alt war, zählt Lucas anfangs gerade einmal 26 Jahre und ist damit deutlich jünger. Trotz allem finden viele Fans, dass sich der Hottie außerordentlich gut als „MacGyver“ macht.

Richard Dean Anderson hat kein Interesse, erneut „MacGyver“ zu werden

Hat sich Richard Dean Andersons Meinung vielleicht mittlerweile geändert und er hat womöglich sogar Gefallen an der Neuauflage gefunden? Das scheint wohl eher weniger der Fall zu sein. Ein Reporter stellte auf der Comic Con Wales 2019 die Frage, ob Richard Dean Anderson Interesse hätte, an der neuen Serie mitzuwirken. 

Seine Antwort fiel ziemlich eindeutig aus: „Ich bin nicht verrückt danach, um ehrlich zu sein. Sie haben mich sehr früh kontaktiert, sie drehten ein paar Testszenen für die Serie und merkten, dass sie nicht sonderlich attraktiv waren. Und dann riefen sie mich an und fragten, ob ich etwas damit zu tun haben wolle. Ich sagte: Neeein. Und ich bin froh darüber.“ 

Richard Dean Andersons Kritik hängt dabei nicht nur mit der Wahl des Schauspielers zusammen. Auf der Comic Con Wales begründete er seine Meinung folgendermaßen: „Sie erschießen einfach jeden, es findet so viel darin statt, aber man sieht nicht den Gedankengang, mit dem wir uns gerühmt hatten. [...] Man sieht, wie [MacGyver] die Lösungen zusammenführt und die Probleme löst. In der neuen Version geht es nur Boom-Boom-Boom und alles geht so schnell.“

Die Neuauflage kommt bei den Fans gut an

Er selbst habe seinerzeit als „MacGyver“ niemandem mit Waffen Gewalt angetan und genau darauf sei er auch immer sehr stolz gewesen. Während Richard die Veränderungen, die im Zuge des Remakes an der Serie vorgenommen wurden, als durchwegs negative Entwicklungen sieht, kommen viele Fans mit den Unterschieden gut zurecht. 

Die Serie hat sich an die heutigen Vorlieben der Fans angepasst und das scheinbar mit Erfolg - aktuell läuft die dritte Staffel der Neuauflage von „MacGyver“ dienstags auf Sat.1 und eine vierte ist bereits für das nächste Jahr in Planung. 

Lucas Till alias „MacGyver“