Er ist das Gesicht hinter den Kulissen von „Bauer sucht Frau“ – doch wer ist Ralf Herrmann eigentlich privat? Von seinem Leben in Köln bis zu seinen außergewöhnlichen Reportagen: Hier erfahrt ihr alles über den beliebten RTL-Reporter.
Von der Kuppelshow zum Vollzeit-Job
„Bauer sucht Frau“-Fans kennen Ralf Herrmann als den sympathischen Reporter, der seit 2016 in „Ralf, der Bauernreporter“ Landwirte auf ihren Höfen besucht. Wie „Bild“ berichtet, ist er mehr als sechs Monate im Jahr für das Format unterwegs. „Der Bauernreporter nimmt nicht nur die meiste Zeit im Jahr ein, sondern ist auch irgendwie mein Baby“, erklärt er gegenüber „Bild“.
Zu „Bauer sucht Frau“ kam Ralf durch seine Arbeit für „Extra – Das RTL-Magazin“, bei dem er schon seit 2010 für Berichte über die Kult-Sendung verantwortlich war. Seine lustigste Panne wurde zum Markenzeichen: Beim ersten Dreh rutschte er auf einem Misthaufen ab – genau diese Szene landete im Vorspann.
Leben in Köln mit Vorliebe für deftige Küche
Privat lebt Ralf Herrmann in Köln, wie „Bild“ meldet. Im Gegensatz zu den weiten Reisen für „Bauer sucht Frau International" bevorzugt er Urlaub in Bayern und Österreich. Dort kann er seiner Leidenschaft für deftige Hausmannskost frönen – „Spätzle statt Sushi“ lautet seine Devise, wie er verrät.
Seine Freizeit verbringt der Reporter gerne aktiv: Skifahren, Wanderungen und Fahrradtouren gehören zu seinen Hobbys. Außerdem ist er mit seinem kleinen Oldtimer auf Landstraßen unterwegs und besucht regelmäßig Spiele seines Heimatvereins 1. FSV Mainz 05.
Einblicke ins Privatleben auf Instagram
Auf seinem Instagram-Account teilt Ralf Hermann nicht nur Schnappschüsse mit den Landwirten, die er in der Show besucht, sondern auch persönliche Momente. Von Bildern nach einer Bandscheiben-OP im Krankenhausbett bis zu Aufnahmen mit seiner Geburtstagstorte – der Reporter gewährt seinen Fans ehrliche Einblicke. Dabei erhält er auch den ein oder anderen Liebesbrief von Fans.
„Ralf, die Hebamme“ – Ein emotionales Experiment
Neben seiner Arbeit als Bauernreporter wagte Ralf Herrmann ein besonderes Projekt: Für „Ralf, die Hebamme – Ich bringe ein Kind zur Welt!“ ließ er sich tatsächlich zum Geburtshelfer ausbilden. Laut RTL absolvierte er ein Studium an der Hochschule für Gesundheit in Bochum und ein Praktikum in einer Berliner Klinik mit 3.000 Geburten jährlich.
Das Projekt sollte auf den Hebammenmangel in Deutschland aufmerksam machen. Der emotionale Höhepunkt: Ralf durfte bei der Hausgeburt von Kathi dabei sein, nachdem er sich monatelang vorbereitet hatte. „Ich hatte tierisches Herzklopfen und wusste: Jetzt wird es ernst“, beschrieb er den Moment gegenüber „Stern“.
Als Alleinerziehender mit sieben Kindern
Ein weiteres Format folgte: In „Ralf, die Alleinerziehende – Hilfe, ich werde Mutter!“ übernahm Herrmann die Verantwortung für eine Großfamilie mit sieben Kindern. Wie „prisma.de“ berichtet, musste der Reporter – selbst kinderlos – Mutter Corina ersetzen und sämtliche Aufgaben meistern: von der Seepferdchen-Prüfung achtjähriger Zwillinge bis zur Organisation eines Kindergeburtstags.
Die Reportage sollte gesellschaftliche Relevanz zeigen: Rund 20 Prozent aller Familien in Deutschland mit minderjährigen Kindern werden alleinerziehend geführt, davon 83 Prozent von Frauen. Herrmann erlebte hautnah, wie anspruchsvoll dieser „härteste Job der Welt“ wirklich ist.
Jubiläumsstaffel von „Bauer sucht Frau“
Zur 20. Jubiläumsstaffel von „Bauer sucht Frau“, war auch Ralf Herrmann wieder im Einsatz. Laut „Gala“ umfasst die Staffel 13 Folgen – mehr als in den Vorjahren. Anders als zuvor sendet RTL die Show nur noch montags um 20:15 Uhr. Im Anschluss läuft wie gewohnt „Ralf, der Bauernreporter“ ab 22:35 Uhr.
Passend dazu:
„Es ist für mich immer wieder spannend, mich auf jeden einzelnen Landwirt einzustellen, seine persönliche Geschichte zu hören“, erklärt Ralf. Der Job erdet ihn: „Andere machen vielleicht Yoga, ich fahre zu den Bauern.“