Seit die Brustvergrößerungen von Davina Geiss (22) und Shania Geiss (21) öffentlich Thema sind, wird in sozialen Netzwerken heftig diskutiert. Ein Teil der Fans lobt, dass die Familie so offen mit dem Eingriff umgeht, andere reagieren mit deutlicher Kritik. Carmen Geiss (61) stellt nun klar, wie sie die Entscheidung ihrer Töchter bewertet.
Carmen Geiss verteidigt die Entscheidung von Davina und Shania
Für die Blondine steht fest, dass Davina und Shania selbst über ihren Körper bestimmen sollen. Hasskommentare spielen für die Familie nach eigener Darstellung keine große Rolle. Statt sich davon beeinflussen zu lassen, setzt sie auf eine klare Haltung und familiären Rückhalt.
Gegenüber der „Bild“ fand Carmen Geiss deutliche Worte. „Wer mit seinem Körper nicht zufrieden ist und die Möglichkeit hat, etwas daran zu ändern, der soll das tun“, sagte Carmen Geiss. Auch auf die Kritik im Netz reagierte sie gelassen. „Das ist für uns Blödsinn. Wir lesen das nicht“, so die TV-Bekanntheit.
Nach ihrer Einschätzung kommt ein Teil der negativen Reaktionen von Menschen, die selbst unzufrieden seien. Für sie zählt vor allem, dass die Entscheidung nicht von außen beeinflusst wurde, sondern aus dem Wunsch ihrer Töchter selbst entstand.
Davina und Shania beschäftigten sich jahrelang mit dem Eingriff
Nach Angaben von Carmen Geiss war der Schritt keineswegs spontan. Die beiden Schwestern hätten sich schon seit Jahren mit dem Thema beschäftigt. Auslöser sei gewesen, dass sie sich nach einer Gewichtsabnahme mit ihrer kleineren Oberweite nicht mehr wohlgefühlt hätten.
Carmen und Robert Geiss (62) hätten deshalb immer wieder nachgefragt, ob der Wunsch wirklich aus eigener Überzeugung komme. Dabei stellte die Mutter laut RTL eine zentrale Frage: „Das ist euer Körper, das müsst ihr von Herzen wollen. Ist das wichtig für euch oder macht ihr das für andere?“ Genau diese Haltung sei für die Eltern entscheidend gewesen.
Carmen Geiss begleitete ihre Töchter bis in den OP-Bereich
Die Familie war am Tag des Eingriffs eng an der Seite von Davina und Shania. Carmen und Robert warteten nicht nur nach der Operation auf ihre Töchter, Carmen durfte sogar in den OP-Bereich. Dort wurde sie nach dem Einsetzen der Implantate vom Ärzteteam hinzugeholt.
Mit dem Arzt prüfte sie die Größe in Absprache mit beiden jungen Frauen. Carmen betonte, dass es auf keinen Fall zu groß werden sollte. Beide tragen nun ein B-Körbchen. Das Ergebnis bezeichnete sie als sehr ästhetisch, auch die Narben seien nach ihrer Darstellung kaum zu sehen.
Brust-OPs zählen bei jungen Frauen zu den häufigsten Eingriffen
So emotional die Debatte geführt wird, statistisch ist der Schritt nicht ungewöhnlich. Wie „web.de“ berichtet, gehören Brust-OPs in Deutschland seit Jahren zu den beliebtesten ästhetischen Eingriffen. Besonders Frauen unter 30 entscheiden sich häufig dafür, bei dieser Altersgruppe liegt die Brustvergrößerung mit Implantaten sogar auf Platz eins.
Carmen Geiss verweist zudem auf ihre eigene Geschichte. Sie ließ selbst mit 23 eine Brust-OP machen und sagt, dass sie ihren Töchtern deshalb kaum hätte abraten können. Für die Familie ist der Fall damit vor allem eines: eine persönliche Entscheidung, die nicht die Öffentlichkeit treffen soll.