Eine wahre Geschichte

Gewusst? ER war der echte „James Bond“

Sean Connery als James Bond 

Als attraktiver und furchtloser Spionage-Agent begeistert „James Bond“ nun schon in 25 Filmen weltweit ein Millionenpublikum. Was viele jedoch nicht wissen: „James Bond“ soll auf einer realen Person basieren. Der serbische Doppelagent Dušan Popov gilt als Vorbild der weltbekannten Filmfigur. Wir stellen euch die Geschichte von Dušan Popov vor.

  • „James Bond“ ist eine der bekanntesten Film-Figuren
  • Doch der Charakter beruht auf einem realen Agenten
  • Wir stellen euch den echten „007“ vor

„James Bond“ kennen die meisten von der Kinoleinwand. Doch der weltbekannte Geheimagent ist nicht nur reine Fiktion - „James Bond“ gab es wirklich.

Der im Jahre 1912 in Belgrad geborene Serbe Dušan Popov gilt als der wahre „James Bond“. Er soll die Inspiration und das Vorbild für die heute weltberühmte Filmfigur gewesen sein. Doch wie kam es eigentlich dazu? Wir zeigen euch die interessante Geschichte.

Nachdem Dušan Popov sein Studium an der Universität in Belgrad absolvierte, ging er nach Deutschland. Dort erhielt er das Angebot, von England aus als Spion für den deutschen militärischen Geheimdienst zu arbeiten. Zu dieser Zeit war das Nazi-Regime an der Macht.

Dušan Popov: SO wurde er zum Vorbild für „James Bond“

Da der echte „James Bond“ Dušan Popov starker Nazi-Gegner war, trickste er den Geheimdienst einfach aus. Er nahm das Angebot an und erzählte dann dem britischen MI6 alles. So begann Dušans Karriere als Doppelagent.

Sein Job führte ihn nach Portugal, das zu dieser Zeit neutrales Land war. Lissabon galt dabei als Treffpunkt für Spionage-Agenten aus aller Welt. Hier pokerten die Gegner im edlen Casino in Estoril um enorme Einsätze.

Das Casino Royale des „Bond“-Films ist nur Fiktion, doch die elegante Spielbank in Estoril, die damals das größte Casino Europas war, gilt als das wahre Casino Royale.

Hier soll auch die Geburtsstunde des „James Bond“, den wir heute kennen, gewesen sein: „Bond“-Erfinder Ian Fleming und Dušan Popov lernten sich genau dort kennen.

In der „Mike Douglas Show“, bei der Dušan Popov 1974 zu Gast war, erzählte er über die Zeit als Doppelagent und sein Treffen mit dem „Bond“-Schriftsteller.

Auf die Frage, ob es glamourös sei, ein Spion zu sein, antwortete er: „Ein Spion lebt das Leben seiner Tarnexistenz. Wenn du Tellerwäscher sein musstest, dann lebst du auch das Leben dieser Figur. Ich hatte aber Glück mit meiner Tarnung, ich war ein Playboy.

Tatsächlich erinnern Popovs Leben und seine Gewohnheiten stark an das der Filmfigur „James Bond“. So fiel Popov mit seinem teuren Geschmack, luxuriösem Lebensstil und den schönen Frauen, die ihn umgaben, auf. Ein echter Playboy eben – so wie der „James Bond“ der Hollywood-Filme.

„James Bond“: Auch sein reales Vorbild war ein echter Playboy

Das Senden und Lesen von geheimen Nachrichten über die Zahlen des Roulette-Spiels oder mit unsichtbarer Tinte waren für Popov ebenfalls Alltag.

Auch wenn Fleming selbst dies nie bestätigt hat, so würde auf es jeden Fall passen, dass er seinen „James Bond“ - zumindest zu großen Teilen - auf der realen Person Dušan Popov basierte.

Die erste „James Bond“-Rolle ergatterte der britische Schauspieler Sir Sean Connery (†90), der den furchtlosen Spionage-Agenten in insgesamt sechs Filmen verkörperte.

Aktuell kann man den neuesten „Bond“-Film „Keine Zeit zum Sterben“ im Kino ansehen. Dieser ist der fünfte und gleichzeitig letzte mit Daniel Craig in der Rolle des Agenten. In einer emotionalen Rede verabschiedete sich der Schauspieler bereits von „James Bond“.

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