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„Eine schrecklich nette Familie“: Was wurde aus Nachbar „Jefferson“?

Ted McGinley spielte in „Eine schrecklich nette Familie“ die Rolle des „Jefferson D’Arcy“
30. Dezember 2019 - 18:29 Uhr / Hannah Kölnberger

Zehn Jahre lang lockte „Eine schrecklich nette Familie“ Millionen Fernsehzuschauer vor die Bildschirme. Nicht nur die vierköpfige „Bundy“-Familie wurde dabei zum Kult, sondern auch ihre amüsanten Nachbarn. Ted McGinley verkörperte dabei „Marcys“ zweiten Ehemann, den Frauenschwarm „Jefferson D’Arcy“. Auch nach der Sitcom schaffte dieser es, weiterhin als Schauspieler erfolgreich zu sein.

In „Eine schrecklich nette Familie“ begeisterten „Al Bundy“ (Ed O’Neill, 73), „Peggy“ (Katey Sagal, 65) und Co. durch ihre unkonventionelle Art. Die Familie aus der unteren Mittelschicht muss sich nahe Chicago von ihren Nachbarn immer wieder vor Augen führen lassen, dass diese besser wären als sie selbst. Allen voran von Nachbarin „Marcy Rhoades D'Arcy“ (Amanda Bearse, 61), die in der fünften Staffel ihren zweiten Mann „Jefferson Millhouse D’Arcy“ (Ted McGinley, 61) ehelicht.

Ted McGinley in „Eine schrecklich nette Familie“

„Marcy“ wird im Laufe der vierten Staffel „Eine schrecklich nette Familie“ von ihrem Ehemann „Steve“ (David Garrison, 67) verlassen, da dieser seine Liebe zum Naturschutz entdeckt und Ranger wird. Volltrunken heiratet die Bankangestellte den ehemaligen CIA-Agenten „Jefferson Millhouse D’Arcy“, wodurch sie auch dessen Nachnamen annimmt.

„Jefferson“ entpuppt sich schnell als Zuschauerliebling. Er lacht über die Witze seines Nachbarn, aber nur hinter dem Rücken seiner Frau. Verübeln kann man es ihm nicht, denn „Al Bundy“ hat einfach die besten Sprüche. Er ist ziemlich gutaussehend und hat „Marcy“ nur wegen ihres Geldes geheiratet. Man kann ihn als sehr Ich-bezogen und faul bezeichnen. Seine Frau ist ständig dahinter, ihm einen Job zu besorgen.

Ted McGinley abseits seiner Paraderolle

1997 endete die Serie schließlich und somit war auch die Geschichte von „Jefferson D’Arcy“ auserzählt. Ted McGinley konnte nach dem Sitcom-Aus an seinen schauspielerischen Erfolg anknüpfen. Schon vorher war er kein Unbekannter. Durch eine wiederkehrende Rolle in der erfolgreichen Sitcom „Happy Days“ wurde er schon in den achtziger Jahren bekannt.

„Eine schrecklich nette Familie“: David Faustino, Christina Applegate, Katey Sagal, Ed O Neill, Ted Mcginley und Amanda Bearse

Heute kann er auf zahlreiche Rollen in Blockbustern zurückblicken, wie zum Beispiel in „Pearl Harbor“. Von 2003 bis 2006 verkörperte er „Charlie Shanowski“ in „Hope and Faith“. Es folgten weitere Gastauftritte in renommierten Serien wie „Castle“, „Hawaii 5-0“ oder „The Mentalist“.

Ted McGinley privat

Auch privat hat der „Jefferson“-Darsteller schon lange sein Glück gefunden. Seit 1991 ist er mit der Schauspielerin Gigi Rice (54) verheiratet, die aus den Fernsehserien „Nachtschicht mit John“ und „Do Over“ bekannt ist. Ted McGinley hat mit seiner Frau zwei gemeinsame Söhne, mit denen sie in Los Angeles leben.