Persönlich betroffen

Anna Heiser wendet sich mit wichtigem Thema an ihre Fans

Anna Heiser

Anna Heiser hat genug: Die Beauty, die durch „Bauer sucht Frau“ bekannt wurde, gibt ein persönlich wichtiges Statement ab, das sie selbst betrifft: Es geht um die Geburt ihres Kindes.

Anna Heiser (31) meldet sich mit einem sehr sensiblen und persönlichen Thema bei ihren Fans zu Wort. Bereits in ihrem „Bauer sucht Frau“-Special und auch auf Instagram konnten die Fans einiges von der Geburt ihres Söhnchens Leon erfahren.

Anna Heiser erinnert sich an Geburt ihres Kindes

Anfang Januar kam ihr Sohn, den sie gemeinsam mit Gerald Heiser hat, auf die Welt. Für Anna waren die Stunden seiner Geburt jedoch vor allem eines: schmerzhaft. Wie sie bereits erklärte, war schon vorher klar, dass der Junge per Kaiserschnitt geholt wird. Die Betäubung funktionierte jedoch nicht. Sie wurde in Vollnarkose gelegt, Not-Kaiserschnitt!

Jetzt meldet sich Anna noch einmal auf Instagram zu diesem Thema zu Wort, denn es hätten sie diesbezüglich einige Nachrichten erreicht - nicht nur positive.

Anna Heiser will Frauen Mut machen

Sie erklärt noch einmal ihre Gefühlslage, die sie seit der Geburt ihres Sohnes hat: „Knappe 10 Monate habe ich den kleinen Mann unter meinem Herz getragen und auf ein Mal fehlt ein Teil der Geschichte. Die Stunden, die ich nicht mitbekommen habe, werden nie zurückkommen, um es 'vollständig' machen zu können.

Anna möchte vor allem aber auch eines klarmachen: Für eine Geburt, ob natürlich, Kaiserschnitt oder Not-OP, sollte keine Frau runtergemacht werden. Sie schreibt: „Es gibt Frauen, die sich eine Naturgeburt wünschen, oder solche, die sich direkt für einen Kaiserschnitt entscheiden. Es gibt aber auch Frauen, für die es keine Entscheidungsmöglichkeit gibt - Frauen, wie mich.“

Trotzdem dürfe eine Frau ihrer Meinung nach auch traurig sein, wenn etwas nicht so geklappt hat, wie geplant: „Auch wenn ich der Medizin unendlich dankbar bin, dass es die Möglichkeit gibt, das Kind und die Mutter zu retten, ist in mir eine Traurigkeit entstanden. Ich hatte das Gefühl 'nichts geleistet zu haben'. Lange konnte ich es nicht aussprechen, dass ich Leon 'gebärt hätte' und habe stattdessen 'er sei zur Welt gekommen' verwendet.“

Einige Frauen hätten ihr deshalb auch Nachrichten geschickt, die sie nicht ok findet: „Das Gefühl wurde durch die Aussagen einiger Frauen aus meinem Umkreis verstärkt: 'Wenn du eine Naturgeburt hättest, wüsstest du was Schmerzen sind!', 'Das ist ja lächerlich, dass du nicht aufstehen kannst - du hattest lediglich nur einen KS!', 'Warum heulst du rum, dass du nichts mitgekriegt hast? Du hattest wenigstens keine Schmerzen!'“

Deshalb appelliert Anna an alle Frauen, dass es nicht schlimm ist, traurig zu sein oder Zeit zu brauchen, um etwas zu verarbeiten. Ihr Ziel: Frauen sollten andere Frauen unterstützen und nicht niedermachen für etwas, was sie fühlen.

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