Ralf Dammasch ist aus den VOX-Sendungen „Ab ins Beet!“ und „Die Beet-Brüder“ bekannt. 2023 war für ihn ein sehr aufregendes Jahr – zuerst wurde bekannt, dass er eine neue Freundin namens Sylvia hat. Wenige Monate später verabschiedete er sich von „Ab ins Beet!“ und ging einen neuen Weg.

Liebe versetzt Berge – und TV-Gärtner

Für seine neue Liebe wagte Ralf einen mutigen Schritt: Er verließ seinen geliebten und aus TV-Formaten bekannten Reidelhof im Rheinland und zog zu seiner Partnerin Sylvia auf die Schwäbische Alb, wie „schwaebische.de“ berichtet.

Die Bankerin ist 13 Jahre jünger als der TV-Gärtner. „Ich habe jetzt eine Freundin. Wir blicken jetzt auch gemeinsam in die Zukunft“, erzählte Ralf 2023 erstmals im Fernsehen über sein neues Glück.

Eine alte Textilfabrik wird zum Traumzuhause

Wie die „Schwäbische Zeitung“ berichtet, haben sich Ralf Dammasch und seine Sylvia in Jungingen eine alte Textilfabrik gekauft, die seit 2002 nicht mehr gewerblich genutzt wird. Das über 120 Jahre alte Fachwerkgebäude aus dem Jahr 1903 wird nun zur Traumwohnung im Loft-Stil mit Industrie-Charme umgebaut.

Zuvor hatten die beiden monatelang die halbe Region erforscht, um ein besonderes Objekt zu finden. „Als ich das hier gesehen habe, war der Kauf eigentlich besiegelt“, schwärmt Ralf Dammasch gegenüber der Zeitung. Auch Sylvia war sofort Feuer und Flamme: „Bei der Besichtigung haben wir uns beide sofort in das Gebäude verliebt.“

„Ab in die Ruine“ dokumentiert das Projekt

Die Renovierung des historischen Gebäudes wird bei VOX in der Sendung „Ab in die Ruine“ begleitet. Viel nimmt Ralf dabei als One-Man-Show in Angriff – Hilfe von Sylvia ist mitunter nicht gern gesehen.

Während andere in ihrem Alter eher an Entschleunigung denken, entscheiden sich die beiden bewusst für ein Projekt, das Kraft, Ausdauer und Kreativität verlangt. „Immer nur spazieren gehen ist nicht so unser Ding“, erklärt Sylvia.

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Heimkehr mit emotionaler Bedeutung

Jungingen ist der Heimatort von Ralfs Partnerin. In der alten Textilfabrik, die anfangs als Schwesternstation, dann als Kindergarten und später unter anderem zur Strickwarenherstellung genutzt wurde, sei ihr Papa von 1946 bis 1949 sogar selbst in den Kindergarten gegangen, wie Sylvia gegenüber der Zeitung berichtet.

Neben einer geplanten Wohnung könnte es eventuell noch mehr Räume geben, die als Seminarraum, ein Ort für Feste oder als Museum in der alten Fabrik dienen könnten. „Wir verwehren uns da nicht“, betont Sylvia im Gespräch. Wie schön, dass jetzt ein Stück Geschichte durch Ralf Dammasch und seine Sylvia weiterleben darf.