Der Dezember 2025 stand im Zeichen schwerer Verluste in der internationalen Film- und Musikwelt. Die Todesumstände reichen von kurzer Krankheit über langjährige gesundheitliche Kämpfe bis hin zu gewaltsamen Verbrechen. Zurück bleiben ikonische Rollen, unvergessene Songs oder legendäre Film.
Brigitte Bardot mit 91 Jahren verstorben
Die französische Filmlegende Brigitte Bardot ist im Alter von 91 Jahren gestorben, wie ihre Stiftung mitteilte. Die Schauspielerin hatte zuvor immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Wie „lemonde.fr“ berichtete, wurde Bardot in den Wochen vor ihrem Tod wegen eines nicht näher benannten Krebsleidens zweimal operiert. Ihr Ehemann Bernard d’Ormale erklärte zudem im Gespräch mit „Paris Match“, seine Frau habe die Eingriffe „sehr gut vertragen“, doch am Ende habe „die Krankheit sie genommen“. Mit Bardot verliert das europäische Kino eine Ikone, die über Jahrzehnte hinweg ganze Generationen prägte.
Musiker Chris Rea und Perry Bamonte tot
Besonders hart trifft die Musikwelt der Tod von Chris Rea und Perry Bamonte. Chris Rea starb am 22. Dezember 2025 im Alter von 74 Jahren nach kurzer Krankheit. Seine Frau Joan und die Töchter Josie und Julia bestätigten, der Sänger sei friedlich im Krankenhaus eingeschlafen, umgeben von seiner Familie, wie „Daily Mail“ berichtete. Rea wurde mit Songs wie „Driving Home for Christmas“ weltberühmt.
Gitarrist und Keyboarder Perry Bamonte, langjähriges Mitglied von The Cure, starb mit 65 Jahren an Weihnachten nach kurzer Krankheit. Die Band würdigte ihn als „ruhig, intensiv und unglaublich kreativ“ sowie als „warmen und wesentlichen Teil der Geschichte von The Cure“.
„The Wire“-Star Isiah Whitlock Jr. stirbt mit 71 Jahren
Schauspieler Isiah Whitlock Jr., durch seine Rolle in der Kultserie „The Wire“ international bekannt, ist Ende Dezember im Alter von 71 Jahren gestorben. Die traurige Nachricht wurde von seinem Manager via Instagram bestätigt. „Mit tiefer Trauer teile ich den Tod meines lieben Freundes und Klienten Isiah Whitlock Jr. mit. Wer ihn kannte, liebte ihn. Ein brillanter Schauspieler und ein noch besserer Mensch. Sein Andenken sei uns ein Segen. Wir sind zutiefst erschüttert. Er wird uns unendlich fehlen“, hieß es in dem Statement. Laut „Deadline“ starb Whitlock nach kurzer Krankheit in einem Krankenhaus in New York.
Tragödien um Rosa von Praunheim, Rachael Carpani, Rob Reiner und James Ransone
Auch die Film- und TV-Welt trauert um weitere bekannte Gesichter. Regisseur Rosa von Praunheim starb kurz nach der Hochzeit mit seinem Lebenspartner im Alter von 83 Jahren in Berlin, wie der „Stern“ berichtete.
Die australische Schauspielerin Rachael Carpani, Star der Serie „McLeods Töchter“, wurde nur 45 Jahre alt. Ihre Familie erklärte, sie sei „nach einem langen Kampf gegen eine chronische Erkrankung unerwartet, aber friedlich“ gestorben.
In den USA wurden Regisseur und Schauspieler Rob Reiner und seine Frau Michele Singer Reiner tot mit Stichverletzungen in ihrem Haus aufgefunden; die Behörden gehen von einem Tötungsdelikt aus, wie „Variety“ meldet. Besonders tragisch: Der Sohn der Reiners, Nick, soll seine Eltern ermordet haben.
Schauspieler James Ransone starb mit 46 Jahren in Los Angeles. Laut seines offiziellen Totenscheins beging der Star aus „Es: Kapitel 2“ Selbstmord, so „People“.