• Home
  • Royals
  • Prinz George ist der erste Royal, der 350 Jahre alte Regel brechen darf

Prinz George ist der erste Royal, der 350 Jahre alte Regel brechen darf

Prinz George

Im britischen Königshaus sind Traditionen wichtig wie eh und je. Doch langsam modernisieren sich die Royals zunehmend. So wird Prinz George bei seiner Heirat einmal wesentlich mehr Freiheiten haben als noch sein Vater Prinz William.

Prinz George (5) wird sich im Erwachsenenalter wie auch seine Eltern an viele royale Regeln und Traditionen halten müssen. Doch in einer Sache wird er wesentlich mehr Freiheiten haben als seine Vorfahren. Prinz George und seine Geschwister Prinzessin Charlotte (4) und Prinz Louis (1) werden nämlich erstmals auch eine Katholikin beziehungsweise einen Katholiken heiraten dürfen.

Bis vor Kurzem war eine Heirat mit einem Katholiken im Königshaus nicht wirklich erlaubt. Eine derartige Hochzeit bedeutete nämlich automatisch den Ausschluss aus der Thronfolge. Das hatte bisher ein Gesetz aus dem Jahr 1688 bestimmt.

Prinz George an seinem fünften Geburtstag

Britische Royals: Neue moderne Gesetze 

Doch im Jahr 2013 wurde das Gesetz obsolet. Seitdem ist der „Succession of the Crown Act“ in Kraft, der verschiedenen royale Angelegenheiten neu regelt. So wurde im Zuge der Regelung auch bestimmt, dass weibliche Nachkommen in der Thronfolge genau dieselbe Behandlung erfahren wie männliche Nachfolger. So wird Charlotte, die wie Prinz Williams Mini-Me aussieht, keine Nachteile in der Thronfolge haben nur, weil sie ein Mädchen ist. 

Zudem wurde auch geregelt, dass bei Heirat mit einem Katholiken kein Ausschluss aus der Thronfolge mehr erfolgt. Was allerdings trotzdem weiterhin fest geregelt ist, ist die Konfession der Kinder eines Thronfolgers. Diese müssen weiterhin der Kirche von England angehören, um die Weitergabe der Konfession an die Nachkommen zu sichern.