Prinz Harrys jüngster Aufenthalt in Großbritannien sollte Raum für Nähe schaffen, doch im Hintergrund lief vieles anders als geplant. Im Highgrove House, der privaten Residenz von König Charles III. und Königin Camilla, kam es schließlich zu einem diskreten Treffen mit Herzogin Meghan sowie den Kindern Archie und Lilibet. Für Charles war es das erste Wiedersehen mit seinen Enkelkindern seit 2022.
Gerade deshalb galt der Termin als besonders sensibel, denn schon vor dem Zusammenkommen hatten Sicherheitsfragen und organisatorische Konflikte die Stimmung stark belastet.
Prinz Harrys Reise wurde von Sicherheitsfragen überschattet
Während Harry wegen der Invictus Games im Vereinigten Königreich war, blieb Meghan zunächst mit Archie und Lilibet zurück. Hintergrund waren erhebliche Bedenken rund um den Schutz der Familie. Hinzu kam, dass das Angebot für eine Unterbringung in einer royalen Residenz wieder zurückgezogen worden sein soll.
Laut „People“ beschrieb ein Insider die Lage so: „Es gab Kehrtwenden und Rückzieher; all das dürfte bei dem König und seinen Mitarbeitern im Umgang mit Harry für völlige Entnervung gesorgt haben.“ Aus einer geplanten gemeinsamen Woche wurde damit ein Aufenthalt, der von Chaos geprägt war.
Herzogin Meghan fühlte sich durch das Hin und Her verletzt
Für Herzogin Meghan soll die Situation besonders schmerzhaft gewesen sein. Sie hatte demnach damit gerechnet, einen größeren Teil der Reise an Harrys Seite zu verbringen. Stattdessen wurde der Streit um Sicherheit und Ablauf öffentlich diskutiert. Eine dem Paar nahestehende Quelle erklärte, Meghan habe sich „gedemütigt“ gefühlt.
Trotzdem soll sie Harry in dieser Phase klar den Rücken gestärkt und ihm den Umgang mit seiner Familie überlassen haben. Am Ende reiste sie mit den Kindern doch noch kurzzeitig an, damit das Treffen mit Charles und Camilla stattfinden konnte.
König Charles sah Archie und Lilibet erstmals seit 2022
Das Wiedersehen in Highgrove House hatte innerhalb der Familie ein besonderes Gewicht und sollte unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Charles traf Archie und Lilibet zum ersten Mal seit den Feierlichkeiten zum Platinjubiläum von Königin Elisabeth II. im Jahr 2022.
Aus dem Umfeld der Familie hieß es: „Es ist besser, wenn die Leute nichts über diese Treffen wissen. Sie sollten die Möglichkeit haben, diese familiären Bande wieder zu festigen.“
Auch der Streit mit Prinz William bleibt ungelöst
Neben den Spannungen rund um den Palast musste Harry während seines Besuchs noch einen weiteren Rückschlag verkraften. Er verlor seinen millionenschweren Rechtsstreit gegen den Verlag Associated Newspapers, den Herausgeber der „Daily Mail“. Dazu kam, dass es erneut zu keinem Treffen mit seinem Bruder Prinz William kam.
Aus dem Umfeld der Royals heißt es, zwischen den Brüdern habe es keinerlei Annäherung gegeben. Damit stand am Ende zwar ein wichtiges Familientreffen mit Charles, Camilla und den Kindern, doch die größeren Konflikte innerhalb der Familie bestehen weiter.
Ein Insider resümiert gegenüber „People: „Was als große Heimkehr angekündigt war – nicht nur für Harry, sondern womöglich auch für Meghan – entwickelte sich zu einem Albtraum. Es war ein weiterer Beleg für das zerrüttete Verhältnis zwischen Harry und dem Palast.“