Für Prinz George hat mit dem Start am Eton College ein neuer Abschnitt begonnen. Seit dem 8. September besucht der 13-Jährige das traditionsreiche Internat, begleitet wurde er zum Schulbeginn von seinen Eltern Prinz William und Prinzessin Kate. In den ersten Wochen stand für den ältesten Sohn des Thronfolgers vor allem an, sich an den neuen Tagesablauf zu gewöhnen, Mitschüler kennenzulernen und im Internat anzukommen. Mit dem Wechsel nach Eton rückten aber auch Regeln in den Mittelpunkt, die den Alltag der Schüler klar begrenzen.
Prinz George muss iPads früher abgeben
Ab Oktober gelten am Eton College strengere Vorgaben für die Nutzung der Schul-iPads. Die Schüler dürfen nur noch über einen gesicherten Browser auf von der Schule freigegebene Webseiten zugreifen.
Auch bei den Zeiten zog die Schule die Grenzen enger: Über Nacht bleiben die Geräte weiterhin nicht bei den Schülern, samstags müssen sie nun schon um 21 Uhr abgegeben werden. Am nächsten Morgen gibt Eton die iPads wieder ab 7 Uhr aus. Bislang war die Nutzung am Samstagabend noch eine halbe Stunde länger erlaubt.
Beschwerden von Eltern führten zur Verschärfung
Hintergrund der neuen Regeln sind Beschwerden aus dem Jahr 2024. Mehr als 100 Eltern wandten sich damals in einem gemeinsamen Schreiben an den damaligen Prorektor Sir Nicholas Coleridge und das Führungsteam. Darin äußerten sie Bedenken zum Umgang der Schule mit Geräten und Internetzugang.
iPads setzt Eton bereits seit 2019 als Lernmittel ein, neue Schüler erhalten sie direkt beim Eintritt. Seit 2024 gehört außerdem ein einfaches Nokia-Handy zur Ausstattung, weil Smartphones auf dem Campus nicht erlaubt sind.
William und Kate achten selbst auf Bildschirmzeit
Die strengeren Digitalregeln passen auch zum Kurs von William und Kate. Beide haben mehrfach betont, die Bildschirmzeit ihrer drei Kinder zu begrenzen und zu beobachten, was sie online konsumieren.
William sagte über George, Charlotte und Louis laut Bunte: „Bislang kommen sie jeweils ohne eigenes Smartphone aus.“ Kate befasste sich zudem mit den Folgen übermäßiger Bildschirmzeit und warnte davor, dass digitale Geräte persönliche Begegnungen verdrängen können. William sprach auch darüber, dass Erwachsene ihren eigenen Handykonsum stärker im Blick behalten sollten.
Sicherheitsleute müssen auch Social Media im Blick haben
Mit dem Internatsstart veränderte sich nicht nur der Schulalltag des 13-Jährigen, sondern auch die Arbeit seines Sicherheitsteams. Neben dem Schutz vor physischen Gefahren geht es nun stärker um Privatsphäre im digitalen Raum.
Royalexpertin Kinsey Schofield sagte dazu laut Gala: „Bei seinen Sicherheitsherausforderungen geht es nicht mehr nur um physischen Schutz. Es geht darum, seine Privatsphäre zu schützen.“ Dazu zählen nach dem Bericht auch Risiken durch Handynutzung, soziale Medien, Fotos, Videos und moderne Technik wie Drohnen auf dem Schulgelände oder in dessen Umfeld.