Für Prinz George hat ein neuer Abschnitt begonnen: Der 13-Jährige trat am Dienstag seinen ersten Tag am Eton College an. Begleitet wurde er von Prinz William und Prinzessin Kate, die ihn auf das Gelände der traditionsreichen Schule brachten.

Auf Fotos war George in dunkler Hose, Jackett, Hemd und Krawatte zu sehen, später auch in der Schulkleidung mit schwarzem Frack, Weste, Nadelstreifenhose und weißem Kragen. Der künftige König wird in Eton als Internatsschüler leben, nachdem er zuvor die Lambrook School in Berkshire besucht hatte.

Schulleiter begrüßt George mit drei knappen Sätzen

Am Eingang wurden die Royals von Schulleiter Simon Henderson und Provost Sir Nicholas Coleridge empfangen. „Willkommen, viel Glück, genieße es“, sagte Henderson zu George laut BBC. Danach sprach die Gruppe noch kurz über das regnerische Wetter, bevor sie in einen historischen Teil der Schule ging. 

Die Anreise fiel kurz aus, denn George kam aus dem nahegelegenen Windsor, wo die Familie in der Forest Lodge lebt. Besonders auffällig: Kate, William und George waren richtig gut gelaunt und strahlten bis über beide Ohren. George selbst, der seine Eltern mittlerweile fast überragt, sah richtig stolz aus.

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Prinz George an seinem ersten Tag in Eton.

Prinz William ging selbst fünf Jahre nach Eton

Mit der Wahl der Schule folgt George einer klaren Familienlinie. William besuchte Eton ab 1995 fünf Jahre lang, war Hauskapitän und Schulsprecher, bevor er an die University of St Andrews wechselte. Auch Prinz Harry kam später nach Eton, ebenso Georges Großonkel Earl Spencer. Williams eigener Start an der Schule war damals öffentlich begleitet worden, mit Charles, Diana und Harry an seiner Seite.

Eton verlangt Tests, hohe Gebühren und viel Eigenständigkeit

Die Aufnahme an der Schule gilt als streng. Bewerber müssen anspruchsvolle Tests bestehen, hinzu kommen laut BBC Jahresgebühren von rund 65.000 Pfund pro Jahr berichtet. Eton verfügt über 25 Boardinghäuser mit jeweils ungefähr 55 Schülern ab 13 Jahren.

Neben Unterricht und Sport gehört auch viel Selbstorganisation zum Alltag, weil die Jungen zahlreiche Aufgaben selbst erledigen müssen. Laut Independent ist die Schule für die Förderung von Eigenständigkeit und Führungsqualitäten bekannt.

Von Tom Hiddleston bis David Cameron

Eton zählt seit langem zu den bekanntesten Privatschulen Großbritanniens. Zu den früheren Schülern gehören 20 britische Premierminister, darunter David Cameron, Boris Johnson, Kwasi Kwarteng und Jacob Rees-Mogg. Auch Namen aus Kultur und Unterhaltung finden sich auf der Liste, etwa Tom Hiddleston, Hugh Laurie, Eddie Redmayne, Dominic West und Damian Lewis. Hinzu kommen Schriftsteller wie George Orwell und Ian Fleming sowie Abenteurer Bear Grylls.