Charles Spencer hat mit seinem Buch „Swan Song. Diana, meine Schwester“ neue Debatten im Königshaus ausgelöst. Der Bruder von Lady Diana veröffentlichte das Werk am 22. September und erhob darin schwere Vorwürfe gegen König Charles III. Im Mittelpunkt stehen Schilderungen aus den Jahren vor und nach Dianas Tod.
Für Prinz William und Prinz Harry wurde das Thema kurz darauf auch öffentlich heikel: Beide wurden bei Terminen auf das Buch angesprochen und reagierten auffallend ähnlich. Damit rückte nicht nur der Inhalt des Buches in den Fokus, sondern auch die Haltung von Dianas Söhnen.
William und Harry schwiegen auf öffentliche Fragen
Prinz Harry wurde am Rande einer Veranstaltung der Hilfsorganisation WellChild gefragt, ob er in den vergangenen Tagen mit seinem Onkel gesprochen habe. Eine Antwort gab er nicht. Einen Tag später reagierte auch William nicht, als er nach seiner Meinung zu dem Buch seines Onkels gefragt wurde. Diese parallelen Auftritte fielen auf, obwohl die Brüder seit Langem als zerstritten gelten.
Charles Spencer schilderte Vorwürfe gegen den König
Im Buch beschrieb Spencer unter anderem eine Szene aus dem Jahr 1992 bei der Trauerfeier für seinen Vater. Demnach habe der damalige Thronfolger Charles zu ihm gesagt, er habe Glück, so früh zu erben. Als Spencer irritiert reagiert habe, soll Charles ergänzt haben, er selbst habe mit 43 Jahren noch immer nichts geerbt und werde von seinen Eltern wie ein kleines Kind behandelt. Außerdem schrieb der Autor, Charles habe dabei mit dem Fuß aufgestampft. Spencer sagte dazu, er habe noch deutlich mehr Material gehabt, aber nicht alles aufgenommen.
Podcast-Aussagen belasten vor allem William
Eine weitere Zuspitzung kam aus einem Podcast. Moderator Mark Dolan sagte dort über den Prince of Wales: „Meine royalen Quellen sagen mir, dass William über das Buch absolut wütend ist und fest an der Seite seines Vaters steht“, so Dolan laut Express.co.uk.
Harry äußerte sich ebenfalls nicht öffentlich. Dolan wertete dieses Schweigen als Unterstützung für den Inhalt des Buches.
Quellen: the-express.com, express.co.uk