„The Masked Singer“ ist mit einer runderneuerten 13. Staffel zurück, doch zum Start dreht sich viel um den Unmut vieler Fans. Die Show läuft jetzt am Mittwoch statt am Samstag, ist nicht mehr live und setzt in den ersten vier Folgen auf direkte Duelle mit jeweils vier Masken.

Pro Abend müssen dabei gleich zwei Prominente ihre Identität preisgeben, während zwei andere direkt ins Halbfinale einziehen. Genau dieser Umbau sorgt rund um die erste Ausgabe für heftige Reaktionen. In den Kommentaren ist von Ausstieg, Enttäuschung und einem Verlust des früheren Reizes die Rede.

Neue „The Masked Singer“-Staffel in der Kritik

Auf dem offiziellen Account der Show häufen sich kritische Stimmen. „Leider nicht mehr live, sorry ich bin raus“, schreibt ein Fan auf Instagram. Andere monieren, dass eine Familien-Show mitten in der Woche für Kinder und Berufstätige schwerer zu verfolgen sei. Auch der Wegfall der Zuschauer-Abstimmung per App stößt auf Ablehnung. Stattdessen entscheiden nun Rate-Team und Publikum im Studio über das Weiterkommen.

Dazu kommt Kritik am schnelleren Ablauf: In den ersten vier Shows treten jeweils vier Masken gegeneinander an, zwei fliegen noch am selben Abend raus, die zwei übrigen sichern sich direkt das Halbfinalticket.

Isabel Edvardsson und Ben Zucker müssen sofort die Maske abnehmen

Zum Auftakt trifft es zwei prominente Namen. Unter der Hundedame Emily Wau steckt Profitänzerin Isabel Edvardsson, Bubble entpuppt sich als Schlagerstar Ben Zucker. Beide müssen nach nur einem Auftritt wieder gehen. Edvardsson singt „Material Girl“, Zucker verstellt seine markante Stimme, falsettiert und rappt sogar. Im Studio bedauert Alec Völkel den frühen Abgang deutlich. „Schon ein Jammer und so schade und auch ein bisschen fies, das Showkonzept so umzustellen, dass du so schnell die Show verlassen musst“, sagt der BossHoss-Sänger in der Show. Momo und Prof. Dr. Dr. Schweinstein ziehen dagegen direkt weiter.

Werbung und Spoiler werden für Fans zum nächsten Ärgernis

Neben Konzept und Sendeplatz sorgt auch die Länge der Sendung für Kritik. In den Kommentaren wird die Show als zu stark von Werbung unterbrochen beschrieben. Dazu kommt ein weiterer Punkt, der viele stört: demaskierte Promis werden ohne Spoiler-Warnung auf Social Media gezeigt. Wer die Folge nicht direkt am Mittwochabend sieht, läuft damit Gefahr, die Auflösung schon vor dem Nachholen zu erfahren. 

16 Masken und vier Duelle verändern den Rhythmus der Staffel

Der Sender hat den neuen Modus schon vorab klar umrissen. Ab dem 16. September treten 16 maskierte Prominente an, so viele wie noch nie. In den ersten vier Ausgaben gibt es jeweils ein Duell mit vier Masken, von denen am Ende zwei sofort enttarnt werden.

Die zwei übrigen lösen direkt ihr Ticket fürs Halbfinale. Damit verdichtet sich der Wettbewerb stark, und einzelne Masken sind deutlich kürzer zu sehen als in früheren Staffeln. Moderator Matthias Opdenhövel bleibt als Konstante an Bord, doch das Event setzt jetzt auf ein deutlich anderes Tempo als in den Jahren zuvor. Das Rateteam besteht fest aus Verona Pooth und Chris Tall, wie schon im Vorjahr. Wöchentlich bekommt die Jury jedoch prominente Unterstützung.