• Home
  • TV & Film
  • „The Masked Singer“-Caroline Beil: „Man möchte es den Zuschauern ja nicht zu leicht machen“

„The Masked Singer“-Caroline Beil: „Man möchte es den Zuschauern ja nicht zu leicht machen“

Caroline Beil zeigt ihren krassen Bikini-Body
16. April 2020 - 08:12 Uhr / Tina Männling

Am Dienstag musste der Roboter bei „The Masked Singer“ seine Maske abnehmen. Moderatorin Caroline Beil steckte zur Überraschung der Zuschauer unter dem Kostüm. Mit „Promipool“ sprach sie über ihre Teilnahme und die Indizien, die für sie in der Show gegeben wurden. 

Caroline Beil (53) ist der Roboter bei „The Masked Singer“. Am Dienstag wurde die Moderatorin vom Publikum aus der Sendung gewählt und musste ihre Maske abnehmen. Das Rateteam und auch die Zuschauer waren überrascht, denn mit Caroline hatte niemand gerechnet. Gegenüber „Promipool“ erklärte sie, weshalb keiner sie erkannt hat. 

„Promipool“: Hallo Caroline, wie war „The Masked Singer“ für dich? 

Caroline Beil: Toll! Es war spannend, es war aufregend, es war herausfordernd. Wirklich eines der spannendsten Projekte, bei denen ich je mitgemacht habe. 

Bist du traurig, dass du schon rausgeflogen bist? 

Also traurig nicht. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich es so weit geschafft habe. Von Anfang an habe ich immer gesagt: Der Roboter ist jetzt nicht so ein süßes Häschen. 

Was meinst du? 

Der hat jetzt nichts Süßes, nichts Warmes. Aber er hat noch dieses Herz und diese Verletzlichkeit. Ich bin sehr zufrieden, ich habe Songs gesungen, die ich so nie alleine ausgesucht hätte, habe für mich wirklich eine gute Leistung erbracht und tolles Lob bekommen. Ich bin echt froh und dankbar, dass ich dabei war. Klar, ins Finale wäre ich auch gerne gekommen, aber es ist auch eine Unterhaltungsshow. Und wenn da Leute sind, die ein Chamäleon oder einen Hasen lustiger finden, verstehe ich das. 

Wie fandest du es, dass du in der Sendung gar nicht erkannt wurdest? 

Das fand ich einerseits wirklich sehr lustig, weil auch Namen ins Rennen geworfen wurden, das war wirklich ulkig. Und zum anderen liegt es auch daran, dass die Leute mich mit dem Gesang gar nicht verknüpfen. Die kennen mich als Moderatorin oder als Schauspielerin, aber nicht als Sängerin, insofern habe ich mir das fast schon gedacht. Aber jetzt kennen mich alle als Sängerin. 

Es wurden ja Namen genannt wie Helene Fischer... 

Genau! Wahnsinn, oder? Das ist schon ein super Lob, da habe ich mich sehr geschmeichelt gefühlt. 

Woher kommen eigentlich die Indizien in der Show? 

Das wird gemeinsam erarbeitet. Die Redakteure führen mit einem ein sehr langes Interview, in dem die ganzen Sachen besprochen werden wie: Welchen Sport machst du, was zeichnet dich aus, wovon träumst du? Daraus schneidern sie die Indizien und versuchen das natürlich auch echt spannend zu machen, weil die Fans gerne tüfteln. 

Deine Indizien waren nicht einfach zu lösen... 

Ich finde auch, die Indizien waren echt schwer. Aber man möchte es den Zuschauern ja nicht zu leicht machen. 

Hat dich deine Familie eigentlich erkannt? 

Also mein Mann wusste es. Er war der einzige, der eingeweiht wurde. Mein Sohn hat die Sendung am Dienstag nicht gesehen, aber die Sendung davor. Da hat er mich erkannt. Da kam ich dann nach Hause und er meinte: „Mami, der Roboter?“ Das ist natürlich dann echt schwierig da nichts zu sagen, aber wir durften nichts sagen. Das war wahrscheinlich das Schwerste an dem ganzen Projekt, dass man alle anlügen musste. 

Hast du selbst eine Ahnung, wer unter den anderen Masken stecken könnte? 

Wir haben alle nur gerätselt, wir googlen, wir schauen auf Instagram, wer es sein könnte. Ich habe auch nur Vermutungen. Das Faultier könnte ins Finale kommen, aber ich habe wirklich gar keinen Schimmer, wer das sein könnte. Erst habe ich gedacht, Stefan Raab, dann wieder: Das kann nicht Stefan Raab sein. Ich weiß es nicht, auch bei denen, die rausgeflogen sind, hatte ich keine Ahnung. Bei Angelo Kelly habe ich noch gedacht, er könnte es vielleicht sein, aber alles nur Vermutungen. Wir stehen auf der Bühne nebeneinander und sehen uns, aber wir wissen nichts. Das ist spannend. 

Vielen Dank für das Gespräch!