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Peinlicher Mikro-Patzer in der „Tagesschau“: Jan Hofer meldet sich zu Wort

Jan Hofer passierte bei der „Tagesschau“ eine Panne

30. August 2019 - 09:46 Uhr / Sophia Beiter

Eigentlich ist „Tagesschau“-Sprecher Jan Hofer schon ein alter Hase im TV-Geschäft. Doch auch bei ihm passiert mal eine Panne. Nach dem Ende der Sendung am 19. August wurde das Mikro nicht abgeschaltet und so konnten Zuschauer ein pikantes Gespräch zwischen Hofer und seinem Kollegen Claus-Erich Boetzkes belauschen.

Jan Hofer (69) ist in Erklärungsnot. Der ARD-Moderator, der regelmäßig in der „Tagesschau“ zu sehen ist, plauderte nach der 15-Uhr-Sendung am 19. August über pikante private Details mit seinem Kollegen Claus-Erich Boetzkes (63) - und ganz Deutschland konnte mithören. 

Normalerweise wird bei der „Tagesschau“ nach der Verabschiedung der Zuschauer der Ton abgeschaltet und die miteinander plaudernden Moderatoren sind noch eine Weile stumm zu sehen, bis auch das Bild verschwindet. Nicht so an besagtem Tag. Eine Mikro-Panne sorgte dafür, dass der Ton anblieb und die TV-Zuschauer das Gespräch zwischen Jan und Claus-Erich ganz genau mitbekommen konnten. 

Unglücklicherweise drehte sich die Plauderei der beiden nicht um das nächste Familientreffen oder ähnliches, sondern um pikante finanzielle Angelegenheiten. Die beiden sprachen zunächst über Honorare und Bitcoins, dann über Jan Hofers Immobilie. Diese habe in einer Neubewertung von der Bank das Dreifache bekommen. Woraufhin sein Kollege fragte: „Warum arbeitest du noch, Alter?“

Jan Hofers „Tagesschau“-Gespräch: Nur ein Scherz zwischen Kollegen

Das belauschte Gespräch zwischen Kollegen sorgte auf den sozialen Medien anschließend für viel Diskussion. Viele sind entsetzt über die anscheinend äußerst gute Bezahlung der ARD-„Tagesschau“-Sprecher und fordern, den Rundfunkbeitrag abzuschaffen. Nun äußerte sich auch Jan Hofer selbst zu dem peinlichen Vorfall und stellte einiges klar. 

Der Moderator betont gegenüber „Focus Online“, dass das Gespräch nicht ernst gemeint war: „Es war ein privater Joke unter Kollegen, der die Öffentlichkeit nichts angeht.“ Zudem meint er, dass ihm die Hasskommentare in den sozialen Medien egal seien. Juliane Leopold, die Redaktionsleiterin der „Tagesschau“, bestätigt Jans Aussage gegenüber „t-online“: „Bei dem Vorfall handelt es sich um eine Panne. Das Gespräch war privat und nicht ernst gemeint.“

Jan Hofer war in den letzten Monaten im Zuge der „Tagesschau“ bereits einmal in den Schlagzeilen. Damals aber aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes. Jan Hofer hatte im März einen Zusammenbruch während der „Tagesschau“ und konnte die Sendung nicht fertigmoderieren. Wenig später ging es dem 69-Jährigen aber zum Glück wieder besser.