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Nach Eurovision-Debakel: ARD will Auswahlverfahren ändern

Im zweiten ESC-Halbfinale konnten wieder zehn Künstler von sich überzeugen

Für Deutschland nahm der Eurovision Song Contest dieses Jahr kein besonders erfreuliches Ende. Die Kandidatinnen S!sters belegten den 24. Platz. Nach dem ESC-Debakel plant die ARD nun, das Auswahlverfahren für die Musiker zu verändern.

Eine erneute ESC-Pleite für Deutschland – mit nur 32 Punkten belegten S!sters, die ihren gleichnamigen Song „Sisters“ performten, den drittletzten Platz beim Eurovision Song Contest 2019. Von der Jury gab es zwar einige Punkte, doch in Sachen Publikumsbewertung gingen sie leer aus.

ARD will Auswahlverfahren für deutsche ESC-Teilnehmer ändern

Nach dem ESC-Debakel will die ARD nun das Auswahlverfahren für die deutschen Teilnehmer ändern. Das verriet der verantwortliche Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber in einem Interview mit der ARD.

Laut Schreiber zeige das schlechte Ergebnis beim diesjährigen ESC, dass S!sters trotz eines guten Auftritts nicht den Geschmack des Publikums und der Jury getroffen haben.

S!sters bei ihrem Auftritt beim Eurovision Song Contest

„Also müssen wir uns das schlicht und einfach mal anschauen, ob das der richtige Weg ist. Zu sagen, wir machen weiter wie bislang, wäre sicherlich der falsche Weg“, sagt Thomas Schreiber.

Wie genau die ARD den ESC-Vorentscheid verändern will, könne er allerdings noch nicht verraten. Bisher lief das Verfahren so ab, dass sowohl Fernsehzuschauer, wie auch einige Experten sowie eine hundertköpfige Eurovision-Jury über den deutschen ESC-Anwärter entscheiden durften.

Erste Worte von den S!sters nach der ESC-Niederlage

Trotz Niederlage gaben sich die beiden Sängerinnen Carlotta Truman (19) und Laurita Kästel (26) von S!sters bei ihrem ersten Interview nach der Entscheidung gut gelaunt. 

Es war ein Feuerwerk der Gefühle. Es ist eine tolle Erfahrung gewesen und wir sind dankbar für alles, was wir hier die letzten drei Monate erleben durften“, so Laurita in der ARD-Live-Schaltung nach der Show zu Barbara Schöneberger.