Im Dschungelcamp kam es zu einem Moment, der selbst hartgesottene Reality-Fans stocken ließ: Musiker Gil Ofarim stürzte bei seiner Dschungelprüfung schwer und blieb reglos liegen. Sofort eilten Dr. Bob und das medizinische Team herbei, der Kandidat wurde in eine Klinik gebracht. Während die Kameras nur Ausschnitte zeigen konnten, erlebten die übrigen Camper die Ungewissheit hautnah mit – darunter Schauspieler Stephen Dürr. Seine Schilderungen geben nun einen intensiven Einblick in die Stimmung im Camp.
Stephen Dürr über Schock-Moment nach Gils Sturz
Für Stephen Dürr war der Unfall ein Wendepunkt in der Atmosphäre der Staffel. Die gemeinsame Aufgabe von Gil Ofarim und Eva Benetatou hatte sich bereits lange hingezogen, als plötzlich alles abgebrochen wurde. Eva kehrte allein ins Lager zurück und berichtete von Gils Sturz auf der rutschigen Plattform, bei dem er unter anderem mit dem Kopf aufgeschlagen sein soll.
„Die Prüfung hat übermäßig lang gedauert, dann kam Eva allein zurück und erzählte, was passiert ist. Das war für uns alle ein Schock“, so Dürr laut „Bild“. Als die Information durchsickerte, dass Gil ins Krankenhaus müsse, sei das Camp für ihn „wie in einem Vakuum“ gewesen. Weiter erklärt er: „Es war Adrenalin pur, wir haben nur noch geschwiegen.“
„Er war voll mit Schmerzmitteln“ – Rückkehr ins Camp
Am Abend wurde die Anspannung im Lager erneut greifbar, als Gil Ofarim überraschend ins Camp zurückgebracht wurde. Stephen Dürr erinnert sich an diesen Moment: „Plötzlich wird Gil wieder reingeführt und uns ist der Atem stehengeblieben. Er war voll mit Schmerzmitteln, konnte kaum geradeaus schauen, nicht allein stehen.“
Die übrigen Camper sollten besonders auf ihn achten und ihn versorgen. „Wir sollten dafür sorgen, dass er was zu essen hat“, berichtet Dürr weiter. Camp-Arzt Dr. Bob erklärte, Gil bekomme Schmerzmittel, und betonte, dass der Musiker selbst den Wunsch geäußert habe, nach ärztlicher Freigabe ins Lager zurückzukehren.
Bedrückte Stimmung: „Niemand konnte zur Tagesordnung übergehen“
Nach Gils Rückkehr veränderte sich die Dynamik im Camp deutlich. Stephen Dürr beschreibt, wie er seinen Mitstreiter im Lager erlebte: Er habe Gil sogar seinen eigenen Schlafsack überlassen. „Er ist sofort eingepennt“, erzählt der Schauspieler. Beim Essen sei die Stimmung ungewöhnlich still gewesen, die sonst typischen Dschungel-Gespräche blieben aus.
„Er lag kreidebleich da. Niemand konnte einfach zur Tagesordnung übergehen“, so Dürr. Während draußen in den sozialen Netzwerken bereits heftig über Sinn und Sicherheit der Prüfung diskutiert wurde, dominierte im Camp vor allem Sorge um den angeschlagenen Kollegen.
RTL reagiert auf Kritik und erklärt Gils Zustand
Parallel zur emotionalen Lage im Camp musste sich RTL mit massiver Kritik an der Prüfung auseinandersetzen. Viele Zuschauer empfanden den Wasserparcours mit rutschigen Stegen, schwimmenden Plattformen und großen Bällen als zu hart und gefährlich.
Eine RTL-Sprecherin betonte gegenüber „Bunte“, die Aufgabe sei im Vorfeld mehrfach getestet worden und „durchaus machbar“ gewesen. Zugleich klärte sie über Gils Gesundheitszustand auf: „Nach seinem Sturz war Gil Ofarim kurz weggetreten. Bei seiner Rückkehr war ihm aufgrund der Schmerzmittel, die er bekommen hat, schwindelig. Um einen weiteren Sturz zu vermeiden, wurde er gestützt.“ Gil sei vorsorglich in die Klinik gebracht worden, um mögliche Verletzungen umfassend abklären zu lassen.