Wenn Heidi Klum am Donnerstag zur zweiten Ausgabe ihres „HeidiFests“ ins Münchner Hofbräuhaus lädt, fehlen prominente Gäste nicht. Unter anderem sind Vicky Leandros, Katja Ebstein, Naomi Campbell und Nicole Scherzinger angekündigt. Einer, der im vergangenen Jahr noch auf der Bühne stand, kommt diesmal aber nicht: Schlagersänger Roberto Blanco sagt dem Event ab.

Bei der Premiere hatte er gemeinsam mit der Gastgeberin „Ein bisschen Spaß muss sein“ gesungen. Für eine Rückkehr zu diesem Auftritt kommt es heuer jedoch nicht, obwohl er nach eigener Aussage angefragt worden ist.

Roberto Blanco nicht beim „HeidiFest“: DAS ist der Grund

Der 89-Jährige begründet sein Fernbleiben mit seinen vielen Terminen. „Man hat mich angefragt, ob ich komme, aber ich bin besetzt“, sagt Roberto Blanco gegenüber der Abendzeitung. Auch das Oktoberfest selbst lässt er in diesem Jahr aus. Der Sänger lebt in der Schweiz und auf Mallorca, dazu kommt für einen Besuch in München zusätzlicher Reiseaufwand. „Dann müsste ich immer hin und her. Nein, dieses Jahr mache ich das nicht“, erklärt er. Damit steht fest, dass er weder beim Pre-Wiesn-Event noch auf der Theresienwiese auftaucht.

„HeidiFest“-Goodie-Bag war Favorit

Mit seinem Besuch beim „HeidiFest“ im Vorjahr verbindet der Schlagerstar dagegen positive Eindrücke. Besonders die Goodie-Bags der Gastgeberin sind ihm im Gedächtnis geblieben. Darin lag unter anderem eine rote Basecap mit dem Logo der Veranstaltung. Genau diese Kappe trug er später bei einem Fernsehauftritt im März. Einen tieferen Anlass gab es dafür nicht. Er griff nach eigener Aussage schlicht zu der Mütze, weil ihm die Farbe gefiel und sie gut zu seinem Pullover passte. Ein geplanter Gruß an Heidi Klum war das also nicht.

Oktoberfest bleibt für den Sänger ein besonderer Ort

München ist für Blanco ohnehin mehr als nur ein Termin im Kalender. Nach seinem Durchbruch in den Siebzigern lebte er dort über Jahrzehnte mit Hauptwohnsitz. Heute wohnt er mit seiner Frau Luzandra in der Schweiz und auf Mallorca. Einen Umzug zurück nach München schließt er nicht aus. Im Gespräch sagt er, man dürfe nie grundsätzlich Nein sagen. Auch an die Wiesn erinnert er sich gern. Er sei oft dort gewesen und habe viele schöne Momente mit Freunden und Bekannten erlebt. Für das kommende Jahr stellt er einen neuen Besuch in Aussicht.