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Jenkes Fleisch-Experiment: Gichtanfall nach 2 Tagen

Jenke von Wilmsdorff bekämpft seine Sucht
3. März 2020 - 08:29 Uhr / Vanessa Stellmach

Jenke von Wilmsdorff wagte sich mal wieder an ein Experiment: RTL zeigte am Montagabend seinen Selbstversuch „Tiere lieben und Tiere essen – Wie viel Fleisch muss sein?“. Es wurde gezeigt, was mit seinem Körper beim übermäßigen Fleischkonsum passiert und wie dieser auf eine komplett vegane Ernährung reagiert.  

Jenke von Wilmsdorff (54) ist bekannt für seine extremen Experimente. Auch in der neuesten Folge wagte er sich an ein sehr umstrittenes Thema: dem Fleischkonsum. Er wollte mit seinem Selbstversuch „Tiere lieben und Tiere essen – Wie viel Fleisch muss sein?“ testen, welche körperlichen Auswirkungen ein übermäßiger Fleischkonsum hat und welche ein Verzicht.

Jenke von Wilmsdorff: Das macht zu viel Fleisch mit seinem Körper

Dafür zeigte RTL am Montagabend, wie der Fernsehjournalist mindestens ein Kilo Fleisch am Tag zu sich nimmt. Erste gesundheitliche Auswirkungen gab es schnell: Bereits nach wenigen Tagen zeigte sein Körper heftige Reaktionen auf den Selbstversuch.  

Nach zwei Tagen Fleisch bekam Jenke einen Gichtanfall. Bei Gicht handelt es sich um eine Stoffwechselstörung, bei der sich die Harnsäurekonzentration im Blut erhöht. So bilden sich kleine Kristalle, die sich im Körper absetzen, vor allem aber in den Gelenken. Dies führt zu extremen Schmerzen.

Bei einem akuten Gichtanfall ist meist zuerst das Gelenk der großen Zehe betroffen. Bei Jenke wirkte sich die Gicht an anderer Stelle aus: Seine Hand schwoll an und er hatte Probleme, sie zu bewegen. Zudem hatte er große stichartige Schmerzen.

Jenke von Wilmsdorff in „Jenke macht Mut - Der schwere Kampf gegen die Kilos“

Jenke von Wilmsdorff: In Indien erfährt er mehr über Tierliebe

Danach stand für den 54-Jährigen zwei Wochen lang vegane Ernährung auf dem Plan. Um mehr über das Thema zu erfahren, begab sich Jenke von Wilmsdorff nach Indien. Dort leben laut seiner Doku die meisten Vegetarier auf der ganzen Welt. In der indischen Religionsgemeinschaft Bishnoi in der Wüste Thar wurde der TV-Star mit einer extremen Form der Tierliebe konfrontiert. Dort wurden sogar verlassene Jungtiere von dort ansässigen Frauen gestillt. 

Um Tiere noch besser kennenzulernen, besuchte Jenke außerdem einen Bauernhof im deutschen Hamm und kümmerte sich dort um Schwein Elsa. Er mistete nicht nur den Stall aus, sondern trainierte es sogar mithilfe einer Trainerin.  

Am Ende des Experiments stellte sich die Frage: Lässt er Schwein Elsa für seinen Fleischkonsum sterben? Die Antwort auf die Frage: Der Journalist entschied sich dafür, das Schwein nicht töten zu lassen. Dafür habe er es zu lieb gewonnen und einen Bezug zum Tier hergestellt, so Jenke in der Doku. Wir würden sagen: Nochmal Schwein gehabt!