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Fake-Vorwürfe gegen „Bares für Rares“: Das ist dran

Die „Bares für Rares“-Händler: (von links) Elke Velten, Walter Lehnertz, Ludwig Hofmaier, Julian Schmitz-Avila und Fabian Kahl
14. März 2019 - 20:01 Uhr / Franziska Heidenreiter

Ist „Bares für Rares“ fake? Immer wieder gibt es Gerüchte und Vorwürfe, dass bei der beliebten ZDF-Show getäuscht wird. Wir verraten euch, was an den „Bares für Rares“-Fake-Vorwürfen dran ist.

Die „Bares für Rares“-Fake-Vorwürfe fingen damit an, dass der „Bares für Rares“-Händler Ahmed Abou-Chaker in einem „Bild“-Interview ausplauderte, dass die Verkäufer-Schlangen, die man im Hintergrund bei den Expertisen-Szenen sieht, Fake seien: „Wo die herkommen, weiß ich nicht“, wunderte sich der Gold-Händler.

„Bares für Rares“-Fake? ZDF veröffentlicht Statement

Nach dem „Bares für Rares“-Fake-Vorwürfen beteuerte das ZDF zunächst, dass die Schlangen echt seien. Es würden allerdings nur ausgewählte Artikel gezeigt, sodass nicht jeder, der im Hintergrund zu sehen ist, am Ende auch in der finalen Sendung vorkommt. 

Dann kam jedoch eine Anzeige ans Licht, mit der das ZDF Komparsen für „Bares für Rares“ sucht, woraufhin der Sender wieder zurückrudert. „Aus rein produktionellen Gründen werden im Bildhintergrund auch Komparsen eingesetzt. Diese Komparsen sind nie direkte Beteiligte der in der Sendung gezeigten Expertisen und Verkaufsprozesse,“, lautete das Statement.

Moderator Horst Lichter geht das ganze Hin und Her gründlich auf den Zeiger, schließlich seien die Verhandlungsgespräche und „Bares für Rares“-Experten sowie die Antiquitäten und Verkäufer - also all das, worum es bei „Bares für Rares“ wirklich geht, allesamt echt.

Das ist typisch, zu sagen: Das geht nicht mit rechten Dingen zu! Der Deutsche kann nicht erst einmal genießen, ohne zu denken, da ist ein Haken dran... Das finde ich immer schade“, erklärte Horst Lichter in einem Interview. „Wir sind ehrlich und echt“, lautet seine finale Einordnung.