ESC 2019: Das sind die Favoriten

Der Eurovision Song Contest 2019 findet in Israel statt

Am Samstag, den 18. Mai, ist es wieder so weit: Der 64. Eurovision Song Contest steht an. Unter dem Motto „Dare To Dream!“ werden in der Final-Show in Israel 26 Länder antreten und um den Titel kämpfen. Wir verraten euch, wer die diesjährigen ESC-Favoriten sind.

Insgesamt 41 Länder haben sich für den Eurovision Song Contest 2019 beworben. Nur 26 von ihnen werden wir im Finale tatsächlich zu sehen – beziehungsweise zu hören - bekommen. Die sogenannten „Big Five“ (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien) sowie Gastgeber Israel haben sich ihren Final-Platz bereits gesichert. 

Bleiben noch 20 weitere Länder, die in den zwei Halbfinal-Shows am 14. und 16. Mai um den Einzug ins Finale kämpfen. Am 18. Mai geht es ab 20.15 Uhr los. Barbara Schöneberger wird gemeinsam mit den Zuschauern den Countdown starten, ab 21 Uhr strahlt Das Erste dann die Final-Show live aus Tel Aviv aus. 

Die Top Ten der ESC 2019-Favoriten im Überblick 

Doch wer von den diesjährigen Kandidaten hat die besten Chancen auf den Sieg? Wir haben für euch die diesjährigen Favoriten zusammengestellt. Laut „eurovisionworld.com“ sehen die Buchmacher weltweit derzeit folgende Länder ganz weit vorne beim ESC 2019 (Stand: 13. Mai 2019):

Platz

Land

Gewinnchance

Interpret

Song

1

Niederlande

22

Duncan Laurance

„Arcade“

2

Schweden

15

John Lundvik

„Too Late for Love“

3

Frankreich

11

Bilal Hassani

„Roi“

4

Russland

9

Sergey Lazarev

„Scream“

5

Aserbaidschan

7

Chingiz

„Truth“

6

Italien

4

Mahmood

„Soldi“

7

Schweiz

4

Luca Hänni

„She Got Me“

8

Malta

4

Michela Pace

„Chameleon“

9

Australien

4

Kate Miller-Heidke

„Zero Gravity“

10

Island

3

Hatari

„Hatrið mun sigra“

ESC 2019: Die Niederlande sind DER Favorit 

Wenn man dem Urteil der Buchmacher glaubt, hat in diesem Jahr ein Land ganz klar die Nase vorn. Schon seit Beginn der Wetten Anfang März stehen die Niederlande unangefochten auf Platz eins. Der 25-jährige Duncan Laurence wird sein Land beim ESC mit der emotionalen Ballade „Arcade“ vertreten.

Duncan Laurence vertritt beim ESC 2019 die Niederlande
 

Zwar haben die Niederlande den ESC-Pokal bereits ganze viermal nach Hause geholt, zuletzt im Jahr 1975, doch sie schieden auch des Öfteren bereits im Halbfinale aus. Duncan Laurence wird 2019 im 2. Halbfinale am 16. Mai um den Einzug ins große Finale kämpfen.

ESC 2019: Schweden, Frankreich und Russland sind den Niederlanden dicht auf den Fersen 

Schweden konnte in den letzten Jahren beim ESC stets ziemlich gut abschneiden und landete in den vergangenen fünf Jahren immer in den Top zehn. Auch 2019 befindet sich Schweden unter den klaren Favoriten. Antreten wird John Lundvik (36) mit seinem Song „Too Late for Love“.

Frankreich wird 2019 von Bilal Hassani (19) repräsentiert. Der junge Pariser Künstler singt in seinem Lied „Roi“ darüber, dass man immer man selbst sein und sich nicht verbiegen sollte. Bilal Hassani geht offen mit seiner Homosexualität um. Sein Vorbild ist die österreichische ESC-Siegerin Conchita Wurst.

Bilal Hassani vertritt Frankreich beim Eurovision Song Contest 2019
 

Russland schickt in diesem Jahr den Sänger Sergey Lazarev (36) nach Tel Aviv – und das zum zweiten Mal. Bereits 2016 nahm er beim ESC in Stockholm teil und belegte damals den dritten Platz. Dieses Jahr will sich Russland mit Sergey Lazarev nun endlich den Sieg holen. Der 36-Jährige tritt 2019 mit der Ballade „Scream“ an.

Welche Chancen hat Deutschland beim ESC 2019? 

Deutschland wird in diesem Jahr vom Duo S!sters repräsentiertIm ESC Vorentscheid 2019 „Unser Lied für Israel“ traten sieben Kandidaten für Deutschland an, am Ende konnten Carlotta Truman (19) und Laurita Spinelli (26) überzeugen. Sie werden uns in Tel Aviv mit ihrem Song „Sister“ vertreten.

Laura Kästel und Carlotta Truman von den S!sters singen beim ESC 2019 für Deutschland
  

Zu den ESC-Favoriten zählen die beiden Sängerinnen leider nicht. Deutschland liegt bei den Buchmachern derzeit abgeschlagen auf dem 27. Platz. Unsere Gewinnchance kommt nicht einmal an 1 Prozent heran.