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„Emily in Paris“: Diese Inspiration brachte Serie hervor

Hinter „Emily in Paris“ steckt die Inspiration einer echten Auswanderin
7. Dezember 2020 - 17:14 Uhr / Katja Papelitzky

Hinter der Netflix-Serie „Emily in Paris“ steckt eine Inspiration, die aus dem echten Leben stammt. Eine amerikanische Auswanderin sorgte für die Idee zur Story - was es über die Inspirationsquelle zu wissen gibt, erfahrt ihr hier.

Der Netflix-Serie „Emily in Paris“ liegt eine Inspiration zugrunde, die von einer amerikanischen Auswanderin stammt. Die Show erfreute sich in diesem Jahr großer Beliebtheit und war auf der Liste der meistgestreamten Serien 2020 vertreten.

Die Idee von „Emily“, die nach Paris auswandert und sich erst einmal mit vielen Problemen konfrontiert sieht, stammt nicht von irgendwo.

Schöpfer Darren Star (59) hat sich an einem realen Vorbild orientiert und mit ihr gemeinsam „Emily“ zum Leben erweckt.

Lily Collins in einer Szene aus der Serie „Emily in Paris“ im Jahr 2020

Darren Star spricht über „Emily in Paris“-Inspiration und Idee zur Serie

Bevor Darren Star von seiner „Emily in Paris“-Inspiration sprach, offenbarte er „Forbes“, was sein Ziel der Serie war: „Ich wollte eine Show kreieren, die die Gesamterfahrung eines Amerikaners im Ausland untersucht“, sagte er der Zeitschrift.

„Ich wollte einen Charakter schreiben, der nach Paris zieht, aber nicht unbedingt darauf vorbereitet ist, dort zu sein. Es war wirklich die Idee eines Charakters, der eine Auswander-Erfahrung hat“, so Star weiter.

Als er die Figur von „Emily Cooper“ kreierte, gespielt von Lily Collins (31), hatte er endlich die Gelegenheit diese Idee umzusetzen. „Emily“ zieht beruflich nach Paris und merkt, dass sie in einer Kultur gelandet ist, die sie kaum versteht. Egal ob mit mangelndem französischen Wortschatz oder unpassender Kleidung - „Emily“ sticht mit ihrem amerikanischem Flair hervor.

Wer ist die „Emily in Paris“-Inspiration?

Der Titelcharakter mag fiktiv sein, hinter „Emily in Paris“ steckt aber eine Inspiration, die von einer realen Person stammt. Das Vorbild für „Emily“ ist die Auswanderin Rebecca Leffler, die vor 16 Jahren von New York nach Paris gezogen ist - ihre Erfahrungen gleichen denen von „Emily“ in der Serie.

„Ich war der laute Amerikaner, und jeder schaute mich von oben bis unten an und sprach nicht mit mir“, sagte Leffler gegenüber der französischen Zeitung „The Connexion“.

„So war es. Das war meine Erfahrung - ich bin dieser lächelnde, optimistische Amerikaner, der versucht mit Franzosen umzugehen“, fuhr sie fort. „Selbst diejenigen, die wundervolle, freundliche Menschen sind, sind nicht unbedingt, wie ich sagen würde, überschwänglich. Wenn Sie sie zum ersten Mal treffen, sind sie nicht so freundlich und offen.“

„Emily in Paris“-Star Lily Collins

„Emily in Paris“: Von reiner Inspiration zur Mitwirkenden

Leffler wurde schließlich von einer reinen „Emily in Paris“-Inspiration zu einer aktiven Mitwirkenden der Show. Darren Star kontaktierte Rebecca Leffler durch einige Branchenverbindungen und wurde in den Schreibprozess involviert.

„Ich sagte, hier ist mein Leben, nimm alles und teile einfach alle meine Anekdoten“, erklärte sie. „Darren Star hat diesen Charakter geschaffen, aber da sind viele Erlebnisse von mir drinnen.“

Kürzlich wurde bestätigt, dass „Emily in Paris“ eine zweite Staffel bekommt. Rebecca Leffler hat bereits Vorstellungen für „Emily“: „Sie hat viel zu tun. Es wäre großartig, wenn sie mehr über sich selbst erfahren würde“, sagte sie „The Connexion“. „Ich möchte, dass sie mehr französische Freunde findet und erfolgreich arbeitet, sich aber ein bisschen gehen lässt. Es wäre großartig, sie nicht so verbissen zu sehen.“