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„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“: Darum tragen die Figuren so oft Sommerkleidung

Der Prinz (Pavel Travnicek) und „Aschenbrödel“ (Libuse Safrankova) bekommen ihr Happy End
29. Dezember 2019 - 16:31 Uhr / Lisa Levkic

Kein Weihnachtsfest ohne „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Obwohl das Märchen bereits stolze 45 Jahre alt ist, bricht der Kult um den Festtags-Klassiker nicht ab. Aufmerksamen Zuschauern wird bestimmt bereits die fragwürdige Klamottenauswahl der Charaktere aufgefallen sein. Warum tragen diese manchmal keine Winterkleidung?

„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ hat eine riesige Fangemeinde und ist über die Feiertage absoluter Kult. Kein Wunder, schließlich gehört der Klassiker zu den beliebtesten Weihnachtsfilmen aller Zeiten.

Bei der großen Austrahlungsdichte dürfte bei dem ein oder anderen eingefleischten Fan bereits eine bisher ungeklärte Frage aufgekommen sein: Warum tragen die Filmfiguren so oft Sommerkleidung, obwohl sich die Handlung im Winter abspielt?

„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“: Beinahe kein Weihnachtsfilm

Wie „Der Westen“ berichtet, hätten die Dreharbeiten für „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ um Haaresbreite im Sommer stattgefunden. Zum Produktionsstartschuss im Jahr 1973 war Deutschland noch ein geteiltes Land.

Die DDR-Produktion lag somit im Einzugsgebiet der „Deutsche Film AG“, welche in diesem Sommer bereits vollständig ausgelastet war. Somit traf Regisseur Václav Vorlícek die Entscheidung, den Plot kurzerhand in den Winter zu verlegen. Nichtsdestotrotz tragen die Darsteller um Libuše Šafránková und dem „Drei Hasselnüsse“-Prinz Pavel Trávníček sommerliche Kostüme.