Darum wird „Zuhause im Glück“ abgesetzt

Eva und John bei „Zuhause im Glück“

„Zuhause im Glück“ begeistert seit 2005 nicht nur die Zuschauer, sondern verwandelt die baufälligen Häuser von Familien in Traumhäuser. Vor einiger  Zeit wurde bekannt, dass die Show abgesetzt wird. Der Grund, weshalb „Zuhause im Glück“ nicht mehr zu sehen sein wird, überrascht aber.

Die Erfolgssendung „Zuhause im Glück“ wird abgesetzt. Das bestätigte ein Sprecher von RTL II vor einigen Tagen gegenüber „Quotenmeter“. Schon seit Ende 2018 sei die Produktion eingestellt, nach einer finalen Staffel, die 2019 ausgestrahlt wird, soll Schluss sein.  

"Zuhause im Glück"-Experten Eva Brenner und John Kosmalla

Tolle Quoten für „Zuhause im Glück“

„Zuhause im Glück“ war laut „Quotenmeter“ in der letzten Zeit eigentlich aus Quotensicht durchaus erfolgreich. Bei bis zu 6,7 Prozent Marktanteil im Jahr 2018 verwundert es eigentlich, dass RTL II die Sendung absetzt. Wie der Sprecher erklärte, war die Entscheidung aber nicht an die Quoten gebunden.  

„,Zuhause im Glück’ zählt mit seinen 13 Jahren zu den langlebigsten TV-Formaten in Deutschland. Aber jedes Format im Fernsehen hat einen natürlichen Produktlebenszyklus. Wir haben uns aus programmstrategischen Gründen gegen eine Fortsetzung entschieden und möchten uns auf die Entwicklung neuer Programmideen konzentrieren“, heißt es.  

Überraschendes Aus für „Zuhause im Glück“

Diese Entscheidung kam wohl nicht nur für die Zuschauer sehr überraschend. Die Produktionsfirma UFA Show & Factual veröffentlichte noch im Oktober eine Stellenausschreibung für das Bauteam von „Zuhause im Glück“ auf ihrer Webseite.  

Eva Brenner arbeitet als Innenarchitektin in Düsseldorf

Im „Promipool“-Interview sagte Innenarchitektin Eva Brenner (43): „Natürlich brauchte ich einige Zeit, um dieses Ende für mich zu realisieren. Fast 14 Jahre hat „Zuhause im Glück“ mein Leben maßgeblich geprägt. [...] Wir haben natürlich damit gerechnet, dass wir ‚Zuhause im Glück‘ nicht ewig machen können, jedes TV-Format geht auch einmal zu Ende. Auf der letzten Baustelle gab es viele emotionale Momente innerhalb des Teams, was uns letztlich noch mehr zusammengeschweißt hat.“