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Angelo Kelly bei „The Masked Singer“: Darum war er ausgerechnet die Kakerlake

Angelo Kelly war bei „The Masked Singer“ dabei
25. März 2020 - 19:04 Uhr / Tina Männling

Bei „The Masked Singer“ wurden die Zuschauer in der dritten Show von einer Nachricht überrascht: Die Kakerlake stieg freiwillig aus, unter der Maske verbarg sich Angelo Kelly. Weshalb er als Kakerlake teilnahm und was seine Geschwister zu seiner Zeit bei „The Masked Singer“ sagen, verrät er im Interview mit „Promipool“. 

Angelo Kelly (38) ist bei „The Masked Singer“ die Kakerlake. Zwar wurde der Sänger nicht von den Zuschauern aus der Sendung herausgewählt, die Show verließ er trotzdem. Wie er in einer Videobotschaft bei „The Masked Singer“ erklärte, lag das an der Coronakrise.  

Im Interview mit „Promipool“ erklärt Angelo Kelly, weshalb er sich für das Kostüm der Kakerlake entschieden hat und wie die Reaktionen auf seine Teilnahme an der Sendung waren.  

„Promipool“: Hallo Angelo, wie war deine Zeit bei „The Masked Singer“? 

Angelo Kelly: Es war toll, ich habe es wirklich sehr genossen. Ich war ja ein großer Fan der ersten Staffel und habe mich unglaublich gefreut, dass ich dabei sein durfte. Ich hätte es unheimlich gerne weitergemacht, aber das sind verrückte Zeiten, sowas kann man gar nicht vorhersehen. Aber ich werde diese zwei Sendungen und die Zeit auf jeden Fall nicht vergessen und habe da auch einiges dazu gelernt. Ich glaube, ich kann ein bisschen mehr Rap als vorher und ich bin insgesamt sehr dankbar für die Erfahrung. 

Warum hast du gerade Rap gesungen? 

Ich fand die Figur super interessant, weil ich dachte, die Kakerlake so als Gangster, da würde ich versuchen, das so weit wie möglich weg von dem zu machen, was man von mir kennt. Die Hoffnung war dabei, dass, wenn ich mehr Rap-Songs mache, man nicht direkt auf mich kommt. Und ich musste mich dadurch auch einer Herausforderung stellen. 

Inwiefern? 

Ich habe bisher nie gerappt und es ist spannend, sich außerhalb seiner Komfortzone zu bewegen. Aber ich habe anscheinend meine Stimme nicht gut genug verstellen können, weil mich viele Leute da draußen schon nach der ersten Sendung ziemlich stark vermutet haben. Ich nehme es als Kompliment, anscheinend habe ich eine Stimme, die man doch schnell erkennt. 

Willst du weiter was mit Hip-Hop machen? 

Keine Ahnung. Aktuell ist ein Album von mir fertig, das sehr irisch klingt und Hip-Hop ist sicherlich nicht auf dem Album drauf. Aber ich bin immer jemand, der gerne Sachen ausprobiert. Es ist sicherlich etwas, was ich dazu gelernt habe und irgendwo einfließen lassen werde. 

Warum warst du eigentlich eine Kakerlake? Durftest du dir das selbst aussuchen? 

Ja. Die haben ein unglaubliches Kreativteam und es gibt da viele Figuren. Das war eine Figur, in die ich mich sofort verliebt habe und ich fand die Figur direkt spannend. 

Durftest du deine Familie einweihen? 

Außer meiner Frau wusste es niemand. Ich hatte insofern Glück, dass ich parallel mein Album fertig produziert habe und da konnte ich gut Kontakt vermeiden. Ich habe einfach gesagt, ich bin gerade im Studio. Viele haben nachgefragt und gebohrt, das habe ich entweder ignoriert oder eine Halblüge erzählt. Aber jetzt ist es raus, jetzt muss ich nicht mehr lügen. 

Was sagen deine Geschwister zu deiner Teilnahme? 

Ich habe gestern Abend kurz mit Joey gesprochen und er hat immer fleißig zugeschaut und hat es auch vermutet. Er fand es super. Aber einige meiner Geschwister schauen generell kein Fernsehen, die haben es erst nach und nach ein bisschen mitbekommen. Ich glaube, hätte ich die Staffel weitergemacht, hätte ich mehr Probleme gehabt, Leute weiter anzulügen. 

Hast du selbst Vermutungen, wer die anderen Promis sein könnten? 

Auf jeden Fall, das ist ja der Spaß daran. Obwohl man da drin ist, weiß man überhaupt nicht, wer die anderen sind. Beim Faultier bin ich echt hin- und hergerissen. Ich dachte zuerst, es wäre Sasha, aber nachdem er spanisch gesungen hat, weiß ich auch nicht mehr. Beim Drachen bin ich mir ziemlich sicher, dass es ein Kumpel von mir ist. Und wenn er das ist, dann ist das so lustig, weil wir dann immer wieder zusammen da waren, aber nie kommunizieren durften. Aber jetzt bin ich raus, jetzt kann ich ihn volltexten und ich kann es genießen, dass er mir nichts sagen darf. 

Vielen Dank für das Gespräch!